Bekanntmachung

BFC Generalplanung - Errichtung einer Ladeinfrastruktur für Elektrobusse und die Erneuerung der Verkehrsflächen INF1-0042-2026





Abschnitt I: Auftraggeber
I.1) Name und AdressenOffizielle Bezeichnung: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft
Nationale Identifikationsnummer: 0204:11-2000016000-38
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl / Ort: 10179 Berlin
Land: Deutschland
NUTS-Code: DE300

Telefon: +493025628962
E-Mail: Einkauf.inf1@bvg.de
 Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck  
RechtsgrundlageRichtlinie 2014/25/EU
BeschreibungInterne Kennung: INF1-0042-2026
Titel: BFC Generalplanung - Errichtung einer Ladeinfrastruktur für Elektrobusse und die Erneuerung der Verkehrsflächen
Beschreibung: Gegenstand der Planungs- und Bauüberwachungsziele ist die Generalplaner-Leistung für die Errichtung einer Ladeinfrastruktur für Elektrobusse und die Erneuerung der Verkehrsflächen inklusive der Grundleitungen und Grundstückseinfriedung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe  
Hauptklassifizierung (CPV-Code)  
 CPV-Code Hauptteil: 71000000-8
 Weitere CPV-Code Hauptteile: 71200000-0
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71300000-1
Ort, an dem die Beschaffung für das gesamte Verfahren stattfinden soll
Postleitzahl / Ort: 10179 Berlin
NUTS-3-Code: DE300
Land: Deutschland
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Grundlage für den AusschlussBekanntmachung
Ausschlussgründe
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Beschreibung:

Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung:

Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung:

Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung:

Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung:

Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung:

Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Insolvenz
Beschreibung:

Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung:

Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung:

Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung:

Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung:

Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung:

Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung:

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung:

Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung:
Grenzübergreifende Rechtsvorschriften  
Einzelheiten zum Verfahrenstyp  
VerfahrensartVerfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: 1. Der AG ist Sektorenauftraggeber nach § 100 Abs. 1 Nr. 1
GWB und führt hier ein Verhandlungsverfahren mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. Der AG
unterliegt neben dem GWB und der SektVO insbesondere dem
Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz.

2. Durch diese Bekanntmachung wird der
Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen, in dem sich die
interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung
angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die
erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung
durch den AG führt zur Aufforderung zur Angebotsabgabe.

3. Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich
unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform unter
Angabe der Bezeichnung der Maßnahme u. des Aktenzeichens
INF1-0042-2026 zu erfolgen. Die
Bewerber sollen das hierfür vom AG zur Verfügung gestellte
Formular verwenden und über die Nachrichtenfunktion der
Vergabeplattform dem AG übermitteln. Auskünfte während des
Teilnehmerwettbewerbs werden grundsätzlich nur auf solche
Fragen erteilt, die bis zum 30.04.2026 an die bezeichnete Stelle
unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform
eingegangen sind.
Der AG wird etwaige Informationen (auch die Formulare)
u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum TNW sowie
sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen,
auf der Vergabekooperation Berlin veröffentlichen. Der AG
empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link
zum Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG
sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren
zu nutzen. Die Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten
Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten
Angaben, Erklärungen u. Nachweise ergänzen. Ein Verweis
auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend.

4. Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/
BewGe der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen
Referenzgebern zu.

Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:

5. Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgt, ist mit dem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe
Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben. Erst eine
ausgefüllte Erklärung einzureichen, aus der sich auch die
gesamtschuldnerische Haftung im Zuschlagsfall, die Namen
sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die
Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur
Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer
Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt. BewGe
dürfen nur einen Teilnahmeantrag einreichen.
Die einzureichenden Unterlagen sind bei Vorliegen einer
Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft in einem gesonderten
Formular vorzulegen.
Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe
bzw. dem Vertreter dieser zu erklären, inwiefern für das
jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige
und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die
Auftragsvergabe zu bewerben. Der AG stellt hierzu ein
Formblatt (Bewerbergemeinschaftserklärung) zur Verfügung.
Es kann auf Anlagen verwiesen werden.

6. Beabsichtigt der Bewerber oder ein Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft, sich hinsichtlich der wirtschaftlichen
und finanziellen oder technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen (Dritter /
Nachunternehmer /konzernverbundener Unternehmen) zu
berufen (Eignungsleihe), so sind die einzureichenden
Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit in einem
gesonderten Formular vorzulegen, als die
Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt.
Zusätzlich hat der Bewerber gesondert mit dem
Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und
tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die
entsprechenden Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird.
Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen
Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle
Leistungsfähigkeit ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen,
dass es mit dem Bewerber im Auftragsfall gemeinsam für die
Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe haftet. Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick
auf vorzulegende Nachweise/Angaben/Erklärungen für die
erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder
Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche
Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen
in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu
bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im
Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt
werden.

7. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der
Teilnahmeanträge Formulare erstellt. Diese sind für die
Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden und über die
Vergabeplattform herunterzuladen. Die Teilnahmeanträge
müssen bis zum Schlusstermin über die Vergabeplattform in
Textform eingereicht werden.

8. Erläuterung zum Ablauf:
Die BVG behält sich vor, in einer oder mehreren Runden
Verhandlungsgespräche mit den Bietern durchzuführen. Die
BVG behält sich ebenso vor, den Zuschlag auf der Grundlage
der Erstangebote zu vergeben ohne in Verhandlung mit den
Bietern zu treten. Ein Anspruch auf Verhandlung besteht nicht.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen der
Verhandlungen über alle Inhalte, insbesondere der
Leistungsbeschreibung sowie des Vertragsentwurfs zu
verhandeln. Nach Abschluss der Verhandlungen werden den
verbliebenen Bietern mögliche Änderungen mitgeteilt und
diese verbliebenen Bieter aufgefordert, ihre überarbeiteten
verbindlichen Angebote abzugeben. Diese werden dann
gemäß der bekanntgemachten Zuschlagskriterien ausgewertet.

9. Datenschutz: Der Bewerber hat die Bestimmungen der
Datenschutz-Grundverordnung, des
Bundesdatenschutzgesetzes sowie anderer geltender Gesetze
zum Schutz personenbezogenen Daten einzuhalten. Für die
Übermittlung personenbezogener Daten an den Auftraggeber
trägt der Bewerber die datenschutzrechtliche Verantwortung
und hat entsprechend die Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z. B.
durch Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher
Personen).

10. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt
der vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist,
wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren
Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird u. der
Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen
Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert
wiedergegeben wird.
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Vergabeverfahren  
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...)  
Bedingungen der AuktionEs wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
AuftragsvergabeverfahrenRahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung
 Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Quelle der AuswahlkriterienBekanntmachung
EignungskriterienEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung: Eintragung in eine einschlägigen Ingenieur-/ Architektenkammer seines Niederlassungsmitgliedstaates
Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Es werden nur solche Bewerber zugelassen, deren durchschnittlicher jährlicher Gesamtjahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens der Höhe entspricht, welche der untenstehenden Zelle angegeben ist. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft können für die Erfüllung dieser Mindestanforderung addiert werden. Geforderter Umsatz: 1.500.000,00 EUR
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Nachweis von mindestens zwei mit dem Projekt vergleichbaren Referenzen.
Eine Referenz ist vergleichbar wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

a. Die Planungsleistungen müssen bis zur Leistungsphase 8 abnahmereif erbracht sein und Datum der Herstellung der Abnahmreife darf max. 5 Jahre ab Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Ausschreibung zurückliegen.

b. Mindestens eine Referenz muss im Leistungsbild Generalplanung die Leistungsphasen 1 bis 9 enthalten.

c. Die Referenzen müssen dem Bewerber/ der Bewerberin (Einzelbewerber oder Bewerber-
gemeinschaften) zuzuordnen sein und dürfen keine Nachauftragnehmerleistungen sein.

d. Die Brutto-Gesamtkosten müssen mind. 15.000 000 EUR betragen.

e. Mindestens eine Referenz muss sich auf die Planung einer Anlage des Straßenverkehrs beziehen. Dabei muss eine zusammenhängende Fläche von mindestens 5.000 m² enthalten sein.
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Es werden Angaben zu folgenden Personen benötigt (a-f):


a. Gesamtprojektleitung:
Studienabschluss der Fachrichtungen Architektur oder Bauingenieurwesen (oder vergleich-
barer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) sowie mindestens 5 Jahre
Berufserfahrung in der Leitung von Generalplanerleistungen.

b. Teilprojektleitung Objektplanung:
Studienabschluss der Fachrichtungen Architektur oder Bauingenieurwesen (oder vergleich-
barer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) sowie mindestens 5 Jahre
Berufserfahrung im Bereich Planungsleistungen an Gebäuden.

c. Teilprojektleitung Tragwerksplanung:
Studienabschluss der Fachrichtungen Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau / Tragwerksplanung oder Architektur mit Zusatzqualifikation Tragwerksplanung (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) sowie mindestens
5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Planungsleistungen Tragwerksplanung.

d. Teilprojektleitung Fachplanung technische Ausrüstung:
Studienabschluss der Fachrichtungen Bauingenieurwesen oder Gebäudetechnik (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) sowie mindestens
5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Planungsleistungen für die Gebäudetechnik.

e. Teilprojektleitung Ladeinfrastruktur
Studienabschluss der Fachrichtungen Elektrotechnik / Energietechnik, Versorgungstechnik oder Gebäudetechnik (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) sowie mindestens
5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Fachplanungsleistungen mit Schwerpunkt Elektromobilität.

f. Teilprojektleitung Verkehrsflächen
Studienabschluss der Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Verkehrsingenieurwesen oder Stadt- und Verkehrsplanung (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) sowie mindestens
5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Planungsleistungen für Verkehrsflächen.

Die Gesamtprojektleitung und maximal eine Teilprojektleitung kann aus einer Person bestehen.
Vorgehen zur TeilnehmerauswahlDas Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Nein
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber:
Weitere Bedingungen zur QualifizierungNachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach
den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des
GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird
folgendes System zugrunde gelegt:
1. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und
Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass
Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der
Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich
Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung
der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung
auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben,
Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle
Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu
vervollständigen oder zu korrigieren.
2. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern
zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und
Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten
Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern.
3. Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf
Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss
des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes
nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in §
123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten
Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein
Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines
Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach §
98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21
SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und
gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB
geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein
zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin
bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus dem Dokument Eigenerklärung zur Eignung Geb (Formblatt) ergeben.
4. Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu
vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten
Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält
sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen,
Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu
berücksichtigen.
5. alle Bewerber, die die vorgenannten Eignungskriterien erfüllt
haben, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.


Die Prüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft erfolgt anhand der nachfolgend vorgegebenen Anforderungen. Dazu sind im Rahmen der Einreichung der Teilnahmeanträge folgende Unterlagen einzureichen:
1. Eigenerklärung zur Eignung
2. Verpflichtungserklärung Nachunternehmer
3. Erklärung der Bieter- /Arbeitsgemeinschaft im Falle einer Bietergemeinschaft
4. Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe
5. Formblatt Frauenförderung
6. Fachkundenachweis Teilnahmewettbewerb/ Referenzblätter

Die vorgenannten Unterlagen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen: Ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Alle Mitglieder der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft werden im Auftragsfall für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner haften.
Vorbehaltene AuftragsvergabeDie Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
NebenangeboteNebenangebote sind zulässig: Nein
Regelmäßig wiederkehrende Leistungen  
 Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags  
Reservierte VertragsdurchführungDie Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
LeistungsbedingungenBedingungen für die Ausführung des Auftrags: Der Auftragnehmer hat gem.
Frauenförderverordnung während des Auftrags Maßnahmen
zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten. Hierzu
hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur
Frauenförderung iSd Frauenförderverordnung abzugeben.
Der AG stellt hierzu ebenfalls ein Formular zur Verfügung.

Darüber hinaus hat der AN die Vorgaben nach dem BerlAVG,
insbesondere zum vergaberechtlichen Mindestlohn, zu
berücksichtigen.
eRechnungElektronische Rechnungsstellung: Ja
AnforderungenDie Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Verfahren nach der VergabeAufträge werden elektronisch erteilt: Nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Nein
Bestimmungen zur FinanzierungWesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: siehe Vergabeunterlagen
Organisation, die Angebote entgegennimmt  
Informationen zur Einreichung  
Fristen  
 Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 18.05.2026
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 08.05.2026 10:00 Uhr
Sprachen der EinreichungSprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Öffnung der Angebote  
 -ENTFÄLLT-
Angaben zu SicherheitsleistungenSicherheitsleistung erforderlich: Nein
EinreichungsmethodeElektronische Einreichung zulässig: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://vergabekooperation.berlin
AuftragsunterlagenDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19be4f1b35c-df955d2b7eb72e7
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal  
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstelltoben genannte Kontaktstelle
Überprüfung  
Fristen für NachprüfungsverfahrenInformationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Identifikationsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Postleitzahl / Ort: 10825 Berlin
NUTS-3-Code: DE300
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 30-9013-8316
Fax.: +49 30-9013-7613
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt  
Schlichtungsstelle  
Beschaffungsinformationen (speziell)
Vergabeverfahren  
Beschreibung der BeschaffungBeschreibung: Die zu erbringenden Leistungen gliedern sich in Grund- und besondere Leistungen gemäß den jeweils zutreffenden Leistungsbildern. Die vollständigen Leistungsbilder sind der Anlage HOAI_Leistungsbilder zu entnehmen.
Die Angebotsabfrage umfasst folgende Leistungsbereiche:
• Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume (gem. §§ 33-35 i. V.mit Anlage 10 HOAI 2021), LP 1-9
• Leistungen der Fachplanung für Tragwerksplanung (gem. §§ 49-52 i. V. mit Anlage 14 HOAI 2021), LP1-6
• Leistungen der Verkehrsplanung (gem. §§ 45 bis 48 i. V. mit Anlage 13 HOAI 2021), LP 1-9
• Leistungen der Fachplanung für Ingenieurbauwerke (gem. §§ 41 bis 44 i.V. mit Anlage 1 HOAI 2021), LP 1-9
• Leistungen der Fachplanung für Technische Ausrüstung Gebäude (gem. §§ 53-56 i.V. mit Anlage 15 HOAI 2021), LP 1-9
• Leistungen der Fachplanung für Bauphysik (gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI 2021), LP 1-7
• Ingenieurvermessung (in Anlehnung an das Leistungsbild gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI 2021), LP 1-5
• Leistungen für Brandschutz (in Anlehnung an das Heft 17 der AHO-Schriftenreihe), LP 1-9
• Leistungen für Baulogistik (in Anlehnung an das Heft 25 der AHO-Schriftenreihe), LP 1-8
• Leistungen Building Information Modeling (BIM), LP 3-7
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja
Besonders auch geeignet für Freiberufler
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
Erfüllungsort  
Geschätzte Laufzeit

Datum des Beginns: 01.10.2026 Enddatum der Laufzeit: 28.12.2035
Verlängerungen und Optionen
Verlängerung - Maximale Anzahl: 0
Übereinkommen über das öffentliche BeschaffungswesenDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Nein
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche Informationen  
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
ZuschlagskriterienQualitätskriterium
Qualität, Beschreibung: Das mit Angebotsabgabe einzureichende Konzept ist in folgender Gliederung zu erstellen:

1) Darstellung der geplanten Projektorganisation über ein Organigramm, Darstellung der
Einsatzbereiche und Einsatzzeiten der im Projekt vorgesehenen Personen über die
einzelnen Projektphasen (max. 4 A4-Seiten)
2) Darstellung der wesentlichen Maßnahmen zur internen Qualitätssicherung bezogen auf
die abgefragten Generalplanerleistungen. (max. 4 A4-Seiten). Hierzu sind insbesondere folgende Punkte auszuführen:
▪ Vorgehen zur Sicherstellung einer vollständigen und widerspruchsfreien Planung vor Ausschreibung der Bauleistungen
▪ Methodik des Schnittstellenmanagements zwischen den Fachplanungen sowie zu Dritten (insbesondere Ladeinfrastruktur, Energieversorgung, Verkehrsanlagen)
▪ Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Vermeidung von Planungsfehlern
▪ Vorgehen im Umgang mit Planungsänderungen (Change-Management-Prozess)
▪ Darstellung eines projektspezifischen Risikomanagements mit Bezug zu Termin- und Kostenrisiken
3) Bewertung der Aufgabestellung für den Generalplaner (max. 6 A4-Seiten), insbesondere:
▪ Einschätzung der Terminkette für die Planung und Bauausführung sowie Erstellung eines auf Grundlage der Erfahrungswerte des Generalplaners detaillierten Terminplans.Hierzu sind insbesondere folgende Punkte auszuführen:
a) Aufbau und Methodik des Terminplans (inkl. Darstellung von Abhängigkeiten und kritischem Pfad)
b) Identifikation terminkritischer Vorgänge und Schnittstellen
c) Strategie zur Pufferplanung und zum Umgang mit Terminrisiken
d) Maßnahmen zur Terminsteuerung und -überwachung (z. B. Fortschrittskontrolle, Meilensteintrendanalyse)
e) Darstellung der Konsistenz zwischen Terminplanung und Personaleinsatzplanung
▪ Einschätzung der dargestellten Aufgabenstellungen in Bezug auf:
a) die bereits vorliegenden Planungsergebnisse der KG 300 - 500 (siehe insbesondere Anlage 5_Layout LIS)
b) die Schnittstellen Generalplaner zu ausführenden Unternehmen
c) Herausforderungen der Planungsleistungen und Schnittstellen Hochbau/ Ladeinfrastruktur
d) Erfahrungen aus bisherigen Projekten im Zusammenhang mit E-Mobilität

Die Ausführungen sind projektspezifisch auf den Busbetriebshof mit Ladeinfrastruktur zu beziehen.
Allgemeine, nicht auf das Projekt bezogene Darstellungen werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt., Gewichtung: 40,00

Preis, Beschreibung: Das Kriterium Gesamthonorar wird wie folgt bewertet:

- 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis.
- 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem Zweifachen des niedrigsten Preises.

Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für Angebote mit dazwischenliegenden Preisen erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma nachfolgender Formel:

P = 5 − ((5/N) ∗ (X − N))

Die erreichte Punktzahl wird multipliziert mit dem angegebenen Bewertungsfaktor (Gewichtung) des jeweiligen Kriteriums., Gewichtung: 60,00
Elektronischer KatalogElektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere FahrzeugeDie Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein