Bekanntmachung
BVG Betriebshofverbund Süd-Ost - Tiefbauarbeiten, Wasserhaltung, Verkehrsanlagen und Ing. Bauwerke inkl. Außenbeleuchtung und Erdungs- und Blitzschutzanlagen, Hochbau - Rummelsburger Landstraße FG2-0082-2026
| Vertragspartei und Dienstleister | |
| Beschaffer | Offizielle Bezeichnung: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft Identifikationsnummer: 0204:11-2000016000-38 Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17 Postleitzahl / Ort: 10179 Berlin NUTS-3-Code: DE300 Land: Deutschland E-Mail: Einkauf.fg2@bvg.de Telefon: +493025628962 Tätigkeit des Auftraggebers: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste |
| Federführendes Mitglied: Ja Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein |
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| Verfahren | |
| Zweck | |
| Rechtsgrundlage | Richtlinie 2014/25/EU |
| Beschreibung | Interne Kennung: FG2-0082-2026 Titel: BVG Betriebshofverbund Süd-Ost - Tiefbauarbeiten, Wasserhaltung, Verkehrsanlagen und Ing. Bauwerke inkl. Außenbeleuchtung und Erdungs- und Blitzschutzanlagen, Hochbau - Rummelsburger Landstraße Beschreibung: Im Zuge der Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb im Berliner Stadtgebiet plant die BVG die Neuerrichtung des Betriebshofs Treptow. Dieser besteht aus den zwei Einzelstandorten Köpenicker Landstraße (KLS) und Rummelsburger Landstraße (RLS). Im Folgenden wird ausschließlich der Standort Rummelsburger Landstraße (RLS) an der Minna-Todenhagen-Straße 6 betrachtet. In einer umfänglichen Werkstatt werden die gesetzlichen Untersuchungen, technische Wartungen und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Hier befindet sich auch das Hauptlager. Ergänzt wird der Standort mit einer Bus-Abstellung inkl. Ladeplätzen. Das Gesamtbauvorhaben RLS wurde in Lose aufgeteilt. Im Folgenden wird das sog. "Los 4 RLS" betrachtet. Gegenstand dieser Vergabe sind alle Leistungen zur Realisierung der Tiefbauarbeiten, Wasserhaltung, Verkehrsanlagen und Ing. Bauwerke inkl. Außenbeleuchtung und Erdungs- und Blitzschutzanlagen sowie Hochbau. Das Los 4 beinhaltet: • Verkehrsanlagen Straße, Ingenieurbauwerke und Entwässerung, unterirdische Medieninfrastruktur • Erdbau (Feinprofilierung, Einbau Gründungspolster, Gräben etc.) • Erdung und Blitzschutz für den gesamten Hof • Hochbau Geb. A Pförtner, Geb CA-CD Werkstatt, Geb. B Carport, Geb DB Gaslager, Geb. E Parkplatzüberdachung, Gebäude D - Übergabestation, jeweils inkl. technischer Gebäudeausrüstung. • Schnittstellenkoordination für das genannte Bauvorhaben durch einen Generalunternehmer nach Maßgabe dies Vertrages und seiner Anlagen. Die Integration Bauleistungen Dritter wie Aufzugsanlagen, Dacharbeitsbühnen und Ladeinfrastruktur sowie Versorger (Fernwärme, Wasser, Strom) und Lieferung und Installation maschineller Anlagen ist zu berücksichtigen und einzukalkulieren. Die BVG und das Land Berlin legen Wert auf die Nachhaltigkeit des Projektes. So werden die Werkstatthallen im Rahmen wirtschaftlich sinnvoller Möglichkeiten nach dem aktuellen Stand der Technik errichtet sowie sinnvoll anwendbare, vereinzelte Aspekte des Nachhaltigen Bauens berücksichtigt. Art des Auftrags: Bauleistung |
| Umfang der Auftragsvergabe | |
| Hauptklassifizierung (CPV-Code) | |
| CPV-Code Hauptteil: 45200000-9 | |
| Weitere CPV-Code Hauptteile: 45210000-2 Weitere CPV-Code Hauptteile: 45220000-5 Weitere CPV-Code Hauptteile: 45230000-8 Weitere CPV-Code Hauptteile: 45240000-1 |
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| Ort, an dem die Beschaffung für das gesamte Verfahren stattfinden soll |
Postleitzahl / Ort: 10179 sowie gesamtes Berliner Stadtgebiet Berlin NUTS-3-Code: DE300 Land: Deutschland |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Grundlage für den Ausschluss | Bekanntmachung |
| Ausschlussgründe |
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren Beschreibung: Weitere Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung") nachweisen. Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerber (der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern und eignungsleihgebenden Unternehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bewerber auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firmennamen und Anschrift. 2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der aktuellen Fassung aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. 3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. 4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen 8. Eigenerklärung, dass keine Eintragung im Wettbewerbsregister gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vorliegt. 9. Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung. 10. Erklärung zum Unternehmen (gem. §10a SektVO in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 2, Artikel 2 Nr. 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780). 11. Erklärung zur Höhe der Versicherung. Hinweise: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt (FB) ausdrücklich anders mitgeteilt, das FB 2a (Bewerber/Bieter) oder 2d (Drittunternehmen) "Eigenerklärung zur Eignung" zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 12. Eigenerklärung zur Umsetzung der EU- Sanktionsmaßnahmen gegen Russland . Hierfür ist das entsprechende FB 2c ("Eigenerklärung Umsetzung von Artikel 5k") zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 13. Auf Anforderung des AG: Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist. Siehe insoweit auch nachfolgend "Bedingungen für die Einreichung eines Angebots / Eignungskriterien" dieser Bekanntmachung. |
| Grenzübergreifende Rechtsvorschriften | |
| Einzelheiten zum Verfahrenstyp | |
| Verfahrensart | Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb |
| Zusätzliche Informationen | Zusätzliche Informationen: 1. Der Auftraggeber (nachfolgend auch AG genannt) ist nach §100 Abs. 1 Nr. 1 GWB Sektorenauftraggeber und unterliegt dem GWB und der SektVO sowie dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG). Den Unterlagen zur Veröffentlichung liegt eine Datei mit allgemeinen Verfahrenshinweisen zum vorliegenden Vergabeverfahren (Allgemeine Verfahrenshinweise) bei. Die hierin enthaltenen Informationen beschreiben das Verfahren und die Besonderheiten, die zu beachten sind. Darüber hinaus stellt der AG eine Checkliste zur Verfügung, aus der die einzureichenden Unterlagen zusätzlich hervorgehen. 2. Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben. Erst eine erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. - bewertung durch den AG führt zur Aufforderung zur Angebotsabgabe. 3. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt, der im Supplement zum Amtsblatt der EU veröffentlichten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht, wird und der Bekanntmachungstext dort nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird. 4. Sämtliche Unterlagen zu diesem Vergabeverfahren sind direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter dem nachfolgend angegebenen Link (siehe "Auftragsunterlagen" unter der URL https://vergabekooperation.berlin, nachfolgend "Vergabeplattform" genannt) abrufbar. Auch alle weiteren Informationen wie Änderungen der Vergabeunterlagen oder sonstige verfahrensrelevante Informationen werden ebenfalls unter vorgenanntem Link zum Download zur Verfügung gestellt. Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich auf der Vergabeplattform unter der vorliegenden Vergabe zu registrieren, damit sie über Änderungen des Vergabeverfahrens benachrichtigt werden. Ohne entsprechende Registrierung erfolgt keine Benachrichtigung. 5. Bewerber-/Bieterfragen sind ausschließlich als Bewerber-/Bieternachrichten über die Vergabeplattform (unter vorgenanntem Link) einzureichen (nicht per E-Mail). Das betreffende Dokument und die Ziffer, auf die sich die Bewerber-/Bieterfrage bezieht, sind zu benennen. 6. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die mind. 7 Kalendertage vor der in der Bekanntmachung genannten Frist zum Eingang der Teilnahmeanträge bzw. mind. 10 Kalendertage vor der in der Aufforderung zur Angebotsabgabe genannten Angebotsfrist an die bezeichnete Stelle (Beschaffer) unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform eingegangen sind. Mündliche Anfragen und Anfragen per E-Mail, Fax oder Post werden nicht beantwortet. Der AG behält sich vor, verspätete Fragen nicht zu beantworten. 7. Der AG wird etwaige Änderungen, zusätzliche Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern/Bietern zum TNW/Angebot sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Vergabeplattform veröffentlichen. 8. Die Bewerber/Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formular explizit abweichend geregelt, die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen abgeben und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/ Angebote ist nicht ausreichend. 9. Sofern ein Teilnahmeantrag durch eine Bewerbergemeinschaft (nachfolgend "BewGem" genannt) erfolgt, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGem ausgefüllte Erklärung "Bewerber-/ Bietergemeinschaftserklärung" (FB 05) einzureichen, aus der sich die gesamtschuldnerische Haftung (Rechtsform) der BewGem im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGem, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt. 10. Bewerber/Bewerbergemeinschaften dürfen nur einen Teilnahmeantrag und ein Angebot einreichen. Mitglieder einer BewGem dürfen zudem nicht zugleich als Einzelbewerber oder als Mitglied einer anderen BewGem am Verfahren teilnehmen. 11. Die unter "Bedingungen für die Einreichung eines Angebotes / Ausschlussgründe und Eignungskriterien" benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer BewGem von jedem Mitglied der BewGem in einem gesonderten Formular "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. 12. Zur Erfüllung von Mindestanforderungen an die unter der Rubrik "Bedingungen für die Einreichung eines Angebotes/Eignungskriterien" werden die Umsätze von Mitgliedern einer BewGem gesamthaft ausgewertet und betrachtet. 13. BewGem haben darüber hinaus eine Erklärung folgenden Inhalts abzugeben: Sämtliche Mitglieder der BewGem haben zu erklären, dass die Bildung der BewGem keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus ist von jedem Mitglied der BewGem zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben. Der AG stellt hierzu ein Formblatt "Bewerber-/Bietergemeinschaften" (FB 05) zur Verfügung. Es kann auf Anlagen verwiesen werden. 14. Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/die BewGem der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu. 15. Wenn sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer BewGem für die Eignung auf die Fähigkeiten eines anderen Unternehmens stützen möchte (eines Nachunternehmers, eines Dritten oder eines verbundenen Konzernunternehmens (sogenannte Eignungsleihe)), dann müssen für dieses eignungsleihgebende Unternehmen zusätzlich folgende Unterlagen eingereicht werden: "Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" (FB 06) - insoweit auf dessen Leistungsfähigkeit Bezug genommen wird. Hierin muss das eignungsleihgebende Unternehmen auch erklären, dass es dem Bewerber im Auftragsfalle die entsprechenden Kapazitäten und ggf. die betreffenden Fähigkeiten höchstpersönlich tatsächlich zur Verfügung stellt. 16. Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen (eignungsleihgebenden) Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit ist durch dieses zusätzlich zu bestätigen, dass es mit dem Bewerber im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet. 17. Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise/Angaben/Erklärungen für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. 18. Sofern zur Ausführung der im Angebot enthaltenen Leistungen Unterauftragnehmer/ Nachunternehmer vorgesehen sind, ist das Formblatt "Unterauftrag-/ Nachunternehmerleistung" (FB 07) einzureichen. 19. Der Teilnahmeantrag muss fristgemäß, also vor Ablauf der Teilnahmefrist (s. Angaben zur Einreichung) über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden. 20. Folgende Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen: a.)Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist. 21. Sollten mehr als 5 Bewerber die Mindestanforderungen an die Eignung gemäß der Bekanntmachung erfüllen, werden die eingereichten Referenzen der Bewerber folgendermaßen bepunktet: a) Aktualität der Referenz(-en) - Bewertet wird das Alter der Referenz bezogen auf den Abschluss (Abnahmereife/Ende der Leistungserbringung) der Bauleistungen - bis zu 5 Bewertungspunkte je Leistungsinhalt möglich; frische Referenzen bringen mehr Punkte b) Leistungsinhaltspezifische Baukosten der jeweiligen Referenz(-en) - bei Übererfüllung des Mindestanforderung bis zu 5 Bewertungspunkte je Leistungsinhalt möglich - höhere relevante Baukosten je Leistungsinhalt bringen mehr Punkte c) Zusatzpunkte für Referenzen von öffentlichen Auftraggebern/Verkehrsbetrieben Nur die 5 am besten geeignete Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Details zu der Bepunktung und dem Vorgehen bei Punktgleichheit können der "Eignungsmatrix" (FB 02b) sowie der "Eigenerklärung zur Eignung" (FB 02a) entnommen werden. 22. Die am besten geeigneten Bewerber mit eingereichter Geheimhaltungsverpflichtung (FB 11) erhalten Zugriff auf sämtliche Unterlagen und werden aufgefordert, zunächst ein indikatives Angebot einzureichen. Dieses muss vollständig und vor Ablauf der Angebotsfrist zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe beim AG eingereicht werden. 24. Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich im Juli vor Ort bei der BVG statt. Verhandlungsbedarfe sind mit FB 10 und dem Angebot einzureichen. 25. Der AG behält sich vor, im Rahmen der Verhandlungen über alle Inhalte, insbesondere auch der Leistungsbeschreibung sowie des Vertragsentwurfs zu verhandeln. Nach Abschluss der Verhandlungen werden den Bietern mögliche Änderungen mitgeteilt und diese aufgefordert überarbeitete verbindliche Angebote abzugeben. 26. Datenschutz: Der Bewerber/Bieter hat die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes sowie anderer geltender Gesetze zum Schutz personenbezogener Daten einzuhalten. Für die Übermittlung personenbezogener Daten an den AG trägt der Bewerber/Bieter die datenschutzrechtliche Verantwortung und hat entsprechend der Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z. B. durch Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher Personen). |
| Beschaffungsinformationen (allgemein) | |
| Vergabeverfahren | |
| Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...) | |
| Bedingungen der Auktion | Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein |
| Auftragsvergabeverfahren | Rahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung |
| Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem | |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Quelle der Auswahlkriterien | Bekanntmachung |
| Eignungskriterien | Referenzen zu bestimmten Arbeiten Beschreibung: Unternehmensreferenz/en des Bewerbers (auch Synonym für Bewerbergemeinschaft) über vergleichbare Leistungen:: Die Zuordnung und der Nachweis der entsprechenden Leistungsinhalte mit geeigneten Referenzen ist durch den Bewerber in der dafür vorgesehenen Eignungsmatrix selbstständig ("Formblatt 01") vorzunehmen. Die Vergabestelle wird unter Verwendung dieser Eignungsmatrix die angeforderten und nachzuweisenden Leistungsanteile anhand der durch den Bewerber eingereichten Referenz(-en) bewerten. Nachzuweisen sind Referenzen zu den folgenden Leistungsinhalten: • Leistungsinhalt #1 = Referenzprojekt - Großprojekt • Leistungsinhalt #2 = Referenzprojekt - Ortbetonbauweise • Leistungsinhalt #3 = Referenzprojekt - Halbfertigteilbauweise und Ortbetonergänzung • Leistungsinhalt #4 = Referenzprojekt - Pfahlgründung • Leistungsinhalt #5 = Referenzprojekt - Flachgründung mit Gründungspolster Zum Nachweis aller Mindestanforderungen des jeweiligen Leistungsinhalts darf maximal eine, durch den Bewerber auszuwählende Referenz, zur Wertung herangezogen werden. Mit einer Referenz können jedoch mehrere Leistungsinhalte nachgewiesen werden, sofern alle Mindestanforderungen des jeweiligen Leistungsinhalts nachgewiesen sind. Pro Referenz muss ein Steckbrief von max. zwei weiteren DIN A4 Seiten eingereicht werden. Darin sollen die in der Eignungsmatrix gemachten Angaben genauer erläutert und für die Vergabestelle nachvollziehbar begründet werden. Es sind Mindestanforderungen hinsichtlich des Inhalts der einzureichenden Referenz(-en) vorgegeben. Wenn die Mindestanforderungen an eine Referenz nicht erfüllt werden, kann die Referenz nicht anerkannt werden. Kann der Bewerber keine Referenz(-en) zum Nachweis aller Mindestanforderungen je Leistungsinhalt vorlegen, kann sein Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt werden. Der AG behält sich ausdrücklich auch die Nachforderung von Referenzen vor, wenn der Bewerber eine Referenz vorlegt, die nicht die Mindestanforderungen erfüllt. Die Referenz(-en) haben nachfolgende Mindestanforderungen für die jeweiligen Leistungsinhalte zu beinhalten: Leistungsinhalt #1 - Großprojekt: Referenzprojekt im hier vorgegeben Gesamtumfang (monetär und inhaltlich): Es ist eine durch den Bewerber ausgeführte Referenz mit einem in Art und Umfang vergleichbaren Bauvorhaben einzureichen. Als vergleichbare Objekte werden vornehmlich Verwaltungsgebäude, Bürogebäude, Werkstatt-, Industrie-, Produktionsanlagen, Instandhaltungsbetriebe, berücksichtigt. Die Vergleichbarkeit ist zu erläutern. Diese Referenz muss: • vergleichbar sein • einen Gesamtumfang von mind. 10 Mio. EUR netto (KG 300-400) aufweisen und • ein Projekt bestehend aus mindestens zwei Gebäuden als Darstellung der Fähigkeit einer parallelen Durchführung von Baumaßnahmen umfassen. Leistungsinhalt #2 - Ortbeton: Referenzprojekt in Ortbetonbauweise im hier vorgegeben Gesamtumfang (monetär und inhaltlich): Es ist eine durch den Bewerber ausgeführte Referenz mit einem in Art und Umfang vergleichbaren Bauvorhaben (Gebäude C - RLS: Werkstatt mit ca. 39.100,00 m³ BRI) einzureichen. Als vergleichbare Objekte werden vornehmlich Werkstatt- und Betriebsgebäude, Industrie- und Maschinellen Anlagen, Instandhaltungsbetriebe, berücksichtigt. Die Vergleichbarkeit ist zu erläutern. Diese Referenz muss: • vergleichbar sein • in Ortbetonbauweise ausgeführt sein • einen Gesamtumfang von mind. 5 Mio. EUR netto (KG 300-400) aufweisen. Leistungsinhalt #3 - Halbfertigteilbauweise und Ortbetonergänzung: Referenzprojekt in Halbfertigteilbauweise und Ortbetonergänzung im hier vorgegeben Gesamtumfang (monetär und inhaltlich): Es ist eine durch den Bewerber ausgeführte Referenz mit einem in Art und Umfang vergleichbaren Bauvorhaben (Gebäude B - RLS: Betriebsgebäude inclusive Carport) mit ca. 17.293,11 m³ BRI einzureichen. Als vergleichbare Objekte werden vornehmlich Werkstatt-, Industrie-, Produktionsanlagen, Instandhaltungsbetriebe, berücksichtigt. Die Vergleichbarkeit ist zu erläutern. Diese Referenz muss: • vergleichbar sein • in Halbfertigteilbauweise und Ortbetonergänzung ausgeführt sein • einen Gesamtumfang von mind. 3 Mio. EUR netto (KG 300-400) aufweisen Leistungsinhalt #4 Pfahlgründung: Referenzprojekt in Spezialtiefbau inklusive Pfahlgründung, Wasserhaltung, Erdbauarbeiten und Rohrleitungsbau im hier vorgegeben Gesamtumfang (monetär und inhaltlich): Es ist eine durch den Bewerber ausgeführte Referenz mit einem in Art und Umfang vergleichbaren Bauvorhaben (Elektrobus Betriebshof Rummelsburger Landstraße) einzureichen. Die Vergleichbarkeit ist zu erläutern. Diese Referenz muss: • vergleichbar sein • in Spezialtiefbau inklusive Pfahlgründung, Wasserhaltung, Erdbauarbeiten und Rohrleitungsbau ausgeführt werden • einen Gesamtumfang von mind. 7 Mio. EUR netto (KG 300+500) aufweisen Leistungsinhalt #5 Flachgründung mit Gründungspolster: Referenz in Tiefbau inklusive Flachgründung, Wasserhaltung, Erdbauarbeiten und Rohrleitungsbau im hier vorgegeben Gesamtumfang (monetär und inhaltlich): Es ist eine durch den Bewerber ausgeführte Referenz mit einem in Art und Umfang vergleichbaren Bauvorhaben (Elektrobusbetriebshof Rummelsburger Landstraße) einzureichen. Die Vergleichbarkeit ist zu erläutern. Diese Referenz muss • vergleichbar sein • in Tiefbau inklusive Flachgründung mit Gründungspolster, Wasserhaltung, Erdbauarbeiten und Rohrleitungsbau ausgeführt werden • einen Gesamtumfang von mind. 4 Mio. EUR netto (KG 300+500) aufweisen Sollten die eingereichten Referenzen die jeweiligen Mindestanforderungen erfüllen, werden die Referenzen anhand des Bewertungsmaßstabs in der Eignungsmatrix (FB 02b) bewertet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten Beschreibung: Nachweis über Qualifikation nach "DVGW 301, Zulassungsgruppe W3: pe" (oder vergleichbar) Nachweis über Qualifikation "Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 Gruppe AK1" (oder vergleichbar) Nachweis über Qualifikation nach "RAL-GZ 962, Leitungstiefbau" (oder vergleichbar) Nachweis über Qualifikation "WHG Flächen, Fachbetrieb nach WHG § 19" (oder vergleichbar) Nachweis über "Qualitätsmanagementsystem gem. ISO 9001" (oder vergleichbar) Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung: Der Bewerber (-gemeinschaft) erklärt, dass sein Unternehmen zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs über eine Versicherung von Personen-, Sach- u. Vermögensschäden mit einer Deckungssumme in Höhe von 5.000.000,00 € verfügt. Siehe FB 02a Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja Durchschnittlicher Jahresumsatz Beschreibung: Es wird ein Mindestumsatz von 20.000.000,00 EUR im Durchschnitt (arithmetisches Mittel) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre gefordert. Geschäftsjahr ist nicht zwingend gleichzusetzen mit Kalenderjahr, da es auch unterjährig enden kann. Die Umsätze von Mitgliedern einer BewGe/BiGe werden für die Erfüllung der Mindestanforderung addiert. Siehe FB 02a Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen Beschreibung: Als Mindestanforderung an den Bewerber/Bewerbergemeinschaft wird gefordert, dass mindestens ein Beton- und Stahlbetonbaumeister/in (oder vergleichbar) in der Belegschaft zur Verfügung steht. Siehe FB 02a Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja |
| Vorgehen zur Teilnehmerauswahl | Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Ja Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5 Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 1 |
| Weitere Bedingungen zur Qualifizierung | Nachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen. Zusätzliche Informationen: Der AG behält sich nach § 51 Abs. 2 und Abs. 3 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bieter /Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss. Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen: Ja Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: gesamtschuldnerisch haftend |
| Vorbehaltene Auftragsvergabe | Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein |
| Nebenangebote | Nebenangebote sind zulässig: Nein |
| Regelmäßig wiederkehrende Leistungen | |
| Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein |
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| Anforderungen für die Ausführung des Auftrags | |
| Reservierte Vertragsdurchführung | Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein |
| Leistungsbedingungen | Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Der AN hat gem. Frauenförderverordnung während des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten. Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur Frauenförderung i. S. d. Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt hierzu ein Formular "Frauenförderbogen" (FB 03) zur Verfügung. Darüber hinaus hat der AN die Vorgaben nach dem BerlAVG einzuhalten, insbesondere einen für den Auftrag eingesetzten Arbeitnehmer* n während der Ausführung dieses Auftrags den vergaberechtlichen Mindestlohn des Landes Berlin und/oder tarifvertraglichen Entgelte zu zahlen. (siehe Tarifverträge nach Wirtschaftsbereichen - Berlin.de) Der AN hat die im Supplier Code of Conduct niedergelegten menschenrechtsbezogenen und umweltbezogenen Erwartungen bei der Ausführung des vertragsgegenständlichen Auftrags einzuhalten und diese Erwartungen entsprechend entlang der Lieferkette des vertragsgegenständlichen Auftrags angemessen zu adressieren. |
| eRechnung | Elektronische Rechnungsstellung: Ja |
| Anforderungen | Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot |
| Verfahren nach der Vergabe | Aufträge werden elektronisch erteilt: Ja Zahlungen werden elektronisch geleistet: Ja |
| Bestimmungen zur Finanzierung | Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: siehe Vergabeunterlagen |
| Organisation, die Angebote entgegennimmt | |
| Informationen zur Einreichung | |
| Fristen | |
| Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 22.05.2026 Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 04.05.2026 14:00 Uhr |
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| Sprachen der Einreichung | Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU |
| Öffnung der Angebote | |
| -ENTFÄLLT- | |
| Angaben zu Sicherheitsleistungen | Sicherheitsleistung erforderlich: Ja Beschreibung der Sicherheitsleistung: siehe Vergabeunterlagen |
| Einreichungsmethode | Elektronische Einreichung zulässig: Ja Adresse für die Einreichung (URL): https://vergabekooperation.berlin |
| Auftragsunterlagen | Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19c47713c6f-11bd41dacb7e7961
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU |
| Ad-hoc-Kommunikationskanal | |
| Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstellt | oben genannte Kontaktstelle |
| Überprüfung | |
| Fristen für Nachprüfungsverfahren | Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. |
| Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren | Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin Identifikationsnummer: 11-1300000V00-74 Internet-Adresse (URL): https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105 Postleitzahl / Ort: 10825 Berlin NUTS-3-Code: DE300 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de Telefon: +49 30-9013-8316 Fax.: +49 30-9013-7613 |
| Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt | |
| Schlichtungsstelle | |
| Beschaffungsinformationen (speziell) | |
| Vergabeverfahren | |
| Beschreibung der Beschaffung | Beschreibung: Im Zuge der Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb im Berliner Stadtgebiet ist von der BVG die Neuerrichtung des sogenannten Betriebshofverbundes Süd-Ost (Betriebshof Treptow) vorgesehen (Bauvorhaben). Dieser besteht aus den zwei Einzelstandorten Köpenicker Landstraße (KLS) und Rummelsburger Landstraße (RLS). Am Standort RLS werden die gesetzlichen Untersuchungen, technische Wartungen und Instandhaltungsmaßnahmen vorgenommen. Hier befindet sich auch das Hauptlager. Ergänzt werden beide Standorte mit einer Bus-Abstellung inkl. Ladeplätzen. Gegenstand dieses Vertrages sind alle Leistungen zur Realisierung der Tiefbauarbeiten, Wasserhaltung, Verkehrsanlagen und Ing. Bauwerke inkl. Außenbeleuchtung und Erdungs- und Blitzschutzanlagen sowie Hochbau auf dem Grundstück Rummelsburger Landstraße 100, insbesondere: • Verkehrsanlagen Straße, Ingenieurbauwerke und Entwässerung, unterirdische Medieninfrastruktur • Erdbau (Feinprofilierung, Einbau Gründungspolster, Gräben etc.) • Erdung und Blitzschutz für den gesamten Hof • Hochbau Geb. A Pförtner, Geb CA-CD Werkstatt, Geb. B Carport, Geb DB Gaslager, Geb. E Parkplatzüberdachung, jeweils inkl. technischer Gebäudeausrüstung • Bau-/Schnittstellenkoordination für das genannte Bauvorhaben durch einen Generalunternehmer nach Maßgabe des Bauvertrages und seiner Anlagen. |
| Umfang der Auftragsvergabe | Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Nein |
| Art der Auftragsvergabe | Art der strategischen Beschaffung: |
| Erfüllungsort | |
| Geschätzte Laufzeit |
Datum des Beginns: 12.10.2026 Enddatum der Laufzeit: 31.10.2028 |
| Verlängerungen und Optionen | Beschreibung der Optionen: keine Der Erwerber behält sich das Recht vor, zusätzliche Käufe vom Auftragnehmer zu tätigen, wie hier beschrieben: - Verlängerung - Maximale Anzahl: 1 |
| Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen | Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Nein |
| Verwendung von EU-Mitteln | Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein |
| Zusätzliche Informationen | Zusätzliche Informationen: Mit dem Teilnahmeantrag/Angebot ist klar anzugeben, welche Teile Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse enthalten. Diese Teile sind bitte deutlich zu kennzeichnen und zu begründen, warum sie als vertraulich behandelt werden müssen. Bewerber/Bieter, die ihren Sitz in einem Drittstaat haben, also einem Land, das kein Mitglied der Europäischen Union ist und mit dem die Europäische Union keine internationale Übereinkunft zum gegenseitigen Zugang zum öffentlichen Beschaffungsmarkt geschlossen hat, haben keinen Anspruch auf Einhaltung der Vergabegrundsätze wie insbesondere Transparenz und Gleichbehandlung, und auf Einhaltung von die Vergabegrundsätze konkretisierenden Regelungen. Insbesondere werden sie nicht nach § 134 GWB benachrichtigt. Auf die Regelungen des § 55 SektVO wird hingewiesen. Der AG behält sich vor, bei Lieferaufträgen Angebote gem. § 55 Abs. 1 SektVO zurückzuweisen, bei denen der Warenanteil zu mehr als 50 % des Gesamtwerts aus Ländern stammt, die nicht Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftraum sind und mit denen auch keine Vereinbarungen über gegenseitigen Marktzugang besteht (sog. "Drittstaaten"). Der AG behält sich vor, zu diesem Zweck und zur Einhaltung seiner Pflicht nach § 55 Abs. 2 SektVO die Herkunft der Waren entsprechend abzufragen. |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Zuschlagskriterien | Qualitätskriterium Die Qualität des durch den Bieter eingesetzten Projektteams, gemessen an Berufserfahrung sowie beruflichen Qualifikationen., Beschreibung: Für die Bewertung dieses Zuschlagskriteriums hat der Bieter/-gemeinschaft die Wertungsmatrix (Formblatt 10) eigenständig auszufüllen und folgende Dokumente je Projektmitglied einzureichen • zwei Referenzen inklusive jeweils einem Steckbrief (max. 2 Seiten DIN-A4), darin sollen die in der Wertungsmatrix (Tabellenblätter "Personal+Referenzen" und "Wertung_Bieter") gemachten Angaben (zum Beispiel die Zusammensetzung der relevanten Kostengruppen in 2 b) genauer erläutert und begründet werden • beruflichen Lebenslauf (tabellarisch) • Organigramm des Projektteam Es wird ausschließlich die vertraglich geregelte Mindestbesetzung bewertet. Gemäß Vertrag ist für die ausgeschriebene Leistung folgendes Projektleitungsteam erforderlich (siehe Bauvertrag): • Oberbauleitung • Fachbauleitung Hochbau / stellvertretende Oberbauleitung • Fachbauleitung Technische Ausrüstung • Fachbauleitung Tiefbau / Rohrleitungsbau Die Personen sind im Tabellenblatt "Personal+Referenzen" der Wertungsmatrix, namentlich zu benennen. Mehrfachbenennungen einer Person für mehrere Funktionen sind nicht zulässig. Die Mitglieder des Projektleitungsteams können gleiche Referenzen angeben. Das Projektteam wird Vertragsbestandteil. Krit. 2 a) Erbrachte Leistungsinhalte (Mehrfachauswahl möglich) Es können nur Leistungsinhalte (Hochbau, Technische Ausrüstung, Tiefbau/Rohrleitungsbau und Arbeiten im kontaminierten Bereich nach- DGUV-R 101-004 / TRGS519) gewertet werden, bei denen die Projektmitglieder über mindestens 50 % der Bauzeit des entsprechenden Leistungsinhalt eine verantwortungsvolle Rolle übernommen haben. Die Einordnung der Leistungsinhalte orientiert sich dabei an die Objektliste nach HOAI 2021. Für den Leistungsinhalt Arbeiten im kontaminierten Bereich nach- DGUV-R 101-004 / TRGS519 ist es allerdings entscheidend, ob die jeweils der Person zugeordneten Arbeiten in den Anwendungsbereich der DGUV-R 101-004 / TRGS519 fallen. Folgende Leistungsinhalte müssen von folgenden Projektmitgliedern nachgewiesen werden: • Fachbauleitung Hochbau / stellvertretende Oberbauleitung mindestens zwei Referenz mit dem Leistungsinhalt "Hochbau" • Fachbauleitung Technische Ausrüstung mindestens zwei Referenz mit dem Leistungsinhalt "Technische Ausrüstung" • Fachbauleitung Tiefbau / Rohrleitungsbau mindestens zwei Referenz mit dem Leistungsinhalt "Tiefbau / Rohrleitungsbau" Krit. 2 b) Gesamtbaukosten in Mio. EUR (Netto) Für die relevanten Baukosten je Referenz und Projektmitglied ist auf die genannten Kostengruppen zu achten. Es können jedoch nur die Baukosten für den Leistungsinhalt gewertet werden, für die das Projektmitglied verantwortlich war. • Oberbauleitung (KG 300 + KG 400 Netto) • Fachbauleitung Hochbau / stellv. Oberbauleitung (KG 300 Netto) • Fachbauleitung Technische Ausrüstung (KG 400 Netto) • Fachbauleitung Tiefbau / Rohrleitungsbau (KG 300+500 Netto) Dies ist in den Steckbriefen zu den Referenzen für den AG nachvollziehbar nachzuweisen. Krit. 2 c) Honorarzone Für die relevanten Honorarzonen je Referenz und Projektmitglied ist auf folgende Leistungsbilder der HOAI zu achten. • Oberbauleitung (Mittelwert über alle übernommenen Leistungsinhalte) • Fachbauleitung Hochbau/stellv. Oberbauleitung (Mittelwertüber alle übernommenen Leistungsinhalte des Hochbaus) • Fachbauleitung Technische Ausrüstung (Mittelwert über alle übernommenen Anlagengruppen (nach HOAI) der Technischen Ausrüstung) • Fachbauleitung Tiefbau / Rohrleitungsbau (Mittelwert über alle übernommenen Leistungsinhalte im Tiefbau / Rohrleitungsbau) Krit. 2 d) Aktualität der Referenz (Abschluss der Baumaßnahme) Maßgeblich ist, wann die Leistungsphase 8 für die Referenz zur Genehmigung abgenommen wurde. Referenzen die nicht nachweislich bis zum 01.01.2015 abgenommen wurden, erfüllen nicht die Mindestanforderungen. Krit. 2 e) Öffentlicher AG für die entsprechende Referenz Bewertet wird hier, ob der AG der angegebenen Referenz eine öffentliche Institution ist/war. Krit. 2 f) Berufserfahrung des mit der Auftragsausführung betrauten Projektleitungsteams Als Berufserfahrung kann nur gewertet werden, was im Berufsleben des Projektmitglieds als Ausübung der hier geforderten Tätigkeit nachgewiesen werden kann. HINWEIS: Die Angaben für 2a) bis 2f) sind in den Steckbriefen zu den Referenzen bzw. in den Lebensläufen der Projektteammitglieder für den AG nachvollziehbar nachzuweisen. nachzuweisen. Bieter können gem. der Kalkulation in der Wertungsmatrix für dieses qualitative Unterkriterium max. 30 Leistungspunkte erreichen. Siehe FB 04, Gewichtung: 30,00 Fachkonzept "Nachhaltige Baustelle", Beschreibung: Unter dem Zuschlagskriterium Nachhaltigkeit wird das eingereichte Fachkonzept "Nachhaltige Baustelle" bewertet. Mit dem Zuschlagskriterium "Nachhaltige Baustelle" werden Leistungen bewertet, die über die rein technische Ausführung hinausgehen und einen aktiven Beitrag zur ökologischen, sozialen und prozessbezogenen Nachhaltigkeit bei der Bauausführung leisten. Bietende sollen darlegen, wie sie diesem Ziel im Rahmen des ausgeschriebenen Bauvorhabens konkret gerecht werden. Die Bewertung erfolgt anhand von sechs Oberkriterien und deren Unterkriterien gem. Wertungsmatrix (Formblatt10): 1) Immissionsschutz auf der Baustelle 2) Energieverbrauch und Emissionen 3) Materialeinsatz 4) Arbeitsverhältnisse und soziale Verantwortung 5) Arbeitssicherheit, Unfallschutz, Kommunikation 6) Gesundheitsschutz Die eingereichten Konzepte sollen nachvollziehbar darstellen, mit welchen Maßnahmen, Methoden und Organisationsansätzen die Bietenden bei der Auftragsausführung zur Erreichung der jeweiligen Nachhaltigkeitsziele beitragen werden. Aus den Einreichungen muss eindeutig hervorgehen, auf welche der aufgeführten Kriterien sich die Ausführungen beziehen. Der Gesamtumfang der Ausarbeitung darf 10 Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 10) nicht überschreiten. Inhalte, die über diesen Umfang hinausgehen, werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Zur Veranschaulichung dürfen ergänzende Grafiken und Abbildungen im Anhang beigefügt werden. Dieser fließt jedoch nicht in die Bewertung ein. Insbesondere wird erwartet, dass: • bauliche, örtliche und logistische Rahmenbedingungen des Vorhabens berücksichtigt werden. • Maßnahmen nicht allgemein, sondern konkret im Kontext der geplanten Ausführung dargestellt werden. • der Einsatz von Personal, Maschinen, Materialien oder Verfahren beschrieben wird. • die beschriebenen Ansätze und Maßnahmen im Rahmen des Auftrags vom Bieter erfüllbar und umsetzbar sind und nicht in den Zuständigkeitsbereich anderer Projektbeteiligter fallen. Bewertungsdimensionen: Für jedes Unterkriterium erfolgt eine Bewertung entlang der beiden Bewertungsdimensionen "Fachliche & technische Qualität" (Gewichtung: 50%) und "Praxisnähe & Konkretisierungsgrad" (Gewichtung: 40%). Zusätzlich wird übergreifend auf Kriterienebene die "Verständlichkeit & Struktur des Konzepts" (10%) bewertet. Für jede Bewertungsdimension wird der arithmetische Mittelwert über alle relevanten Unterkriterien gebildet und mit der jeweiligen Gewichtung verrechnet. Die interne Berechnung erfolgt mit den exakten Werten, die Darstellung in der Wertungsmatrix erfolgt gerundet auf zwei Nachkommastellen. Die Anforderungen orientieren sich inhaltlich an den Kriterien und Indikatoren der DGNB-Auszeichnung "Nachhaltige Baustelle", unabhängig von einer formalen Zertifizierung, welche nicht vorgesehen ist. Es wird nicht erwartet, dass zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe bereits vollständig ausgearbeitete Detailkonzepte, Ablaufpläne oder genehmigungsfähige Unterlagen vorliegen. Vielmehr solle das Konzept den aktuellen Planungs- und Kenntnisstand der Bietenden widerspiegeln und nachvollziehbar darlegen, wie die Anforderungen im Hinblick auf eine nachhaltige Baustelle organisatorisch, technisch und kommunikationsbezogen berücksichtigt werden sollen. Ansätze aus früheren Projekten können herangezogen werden, wenn deren Übertragbarkeit auf das vorliegende Bauvorhaben begründet dargestellt wird. Das eingereichte Konzept ist Bestandteil der Angebotswertung und muss eingereicht werden. Im Falle eines Zuschlags wird es verbindlicher Bestandteil des Vertrags. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die im Konzept dargestellten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse vollständig und vertragsgemäß umzusetzen. Abweichungen bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Bieter können gem. der Kalkulation in der Wertungsmatrix für dieses qualitative Unterkriterium max. 10 Leistungspunkte erreichen. Siehe FB 04, Gewichtung: 10,00 Preis, Beschreibung: Gesamtpreis (netto) gem. Leistungsverzeichnis, Gewichtung: 60,00 |
| Elektronischer Katalog | Elektronischer Katalog: Nein |



