Qualifizierungssystem

Qualifizierungssystem Straßenbahn - Verkehrsanlagenplanung Lph. 6-9 + BÜ INF1-0420-2026





Abschnitt I: Auftraggeber
I.1) Name und AdressenOffizielle Bezeichnung: TI.ES-DE-B
Nationale Identifikationsnummer: 0204:11-2000016000-38
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl / Ort: 10179 Berlin
Land: Deutschland
NUTS-Code: DE300

Telefon: +49 30-256-20355
E-Mail: Einkauf.inf1@bvg.de
 Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck  
RechtsgrundlageRichtlinie 2014/25/EU
BeschreibungInterne Kennung: INF1-0420-2026
Titel: Qualifizierungssystem Straßenbahn - Verkehrsanlagenplanung Lph. 6-9 + BÜ
Beschreibung: Qualifizierungssystem Straßenbahn - Verkehrsanlagenplanung Lph. 6-9 + BÜ
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe  
Hauptklassifizierung (CPV-Code)  
 CPV-Code Hauptteil: 71300000-1
   
Erfüllungsort
Postleitzahl / Ort: 10179 sowie gesamtes Stadtgebiet Berlin
NUTS-3-Code: DE300
Land: Deutschland
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Grundlage für den AusschlussBekanntmachung
Ausschlussgründe
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Beschreibung: Weitere Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung") nachweisen.
Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerber (der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern und eignungsleihgebenden Unternehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet.
Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bewerber auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen.

1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firmennamen und Anschrift.

2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der aktuellen Fassung aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt.

3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen.

4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen,

5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen.

6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen.

7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen

8. Eigenerklärung, dass keine Eintragung im Wettbewerbsregister gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vorliegt.

9. Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

10. Erklärung zum Unternehmen (gem. §10a SektVO in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 2, Artikel 2 Nr. 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780).

Hinweise: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

11. Eigenerklärung zur Umsetzung der EU- Sanktionsmaßnahmen gegen Russland. Hierfür ist das entsprechende Formblatt ("Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k") zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

12. Auf Anforderung des AG: Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist.

Siehe insoweit auch nachfolgend "Bedingungen für die Einreichung eines Angebots / Eignungskriterien".
Einzelheiten zum Verfahrenstyp  
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: 1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt, der im
Supplement zum Amtsblatt der EU veröffentlichten
Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung
zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht,
wird und der Bekanntmachungstext dort nicht vollständig,
unrichtig oder verändert wiedergegeben wird.

2. Sämtliche Unterlagen zu diesem Qualifizierungssystem sind
direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter dem
nachfolgend angegebenen Link (siehe "Auftragsunterlagen"
unter der URL https://vergabekooperation.berlin, nachfolgend
"Vergabeplattform" genannt) abrufbar. Auch alle weiteren
Informationen wie Änderungen der Qualifizierungsunterlagen
oder sonstige verfahrensrelevante Informationen werden
ebenfalls unter vorgenanntem Link zum Download zur
Verfügung gestellt. Interessierten Unternehmen wird empfohlen,
sich auf der Vergabeplattform unter dem vorliegenden
Verfahren zu registrieren, damit sie über Änderungen des
Qaulifizierungsverfahrens benachrichtigt werden. Ohne
entsprechende Registrierung erfolgt keine Benachrichtigung.

3. Bewerber-/Bieterfragen sind ausschließlich als Bewerber-/
Bieternachrichten über die Vergabeplattform (unter
vorgenanntem Link) einzureichen (nicht per E-Mail). Das
betreffende Dokument und die Ziffer, auf die sich die Bewerber-
/Bieterfrage bezieht, sind zu benennen.

4. Der AG wird etwaige Änderungen, zusätzliche Informationen
(auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von
Bewerbern/Bietern zum Qualifizierungsverfahren sowie
sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen,
auf der Vergabeplattform veröffentlichen.

5. Die Bewerber/Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf
dem betreffenden Formular explizit abweichend geregelt, die
vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden,
ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen
abgeben und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend.

6. Sofern eine Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft
erfolgt, ist mit der Bewerbung eine von allen Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft ausgefüllte Erklärung "Bewerber-/
Bietergemeinschaftserklärung" einzureichen, aus der sich die
gesamtschuldnerische Haftung (Rechtsform) der
Bewerbergemeinschaft, die Namen sämtlicher Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft, ein bevollmächtigter Vertreter und die
Absicht, sich im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft
zusammenzuschließen, ergibt.

7. Bewerber/Bewerbergemeinschaften dürfen nur eine
Bewerbung einreichen. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
dürfen zudem nicht zugleich als Einzelbewerber oder als
Mitglied einer anderen Bewerbergemeinschaft am
Qualifizierungsverfahren teilnehmen.

8. Die unter "Bedingungen für die Einreichung eines Angebotes
/Ausschlussgründe und Eignungskriterien" benannten
Unterlagen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von
jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft (nachfolgend auch
"BewGe") in einem gesonderten Formular "Eigenerklärung zur
Eignung" vorzulegen.

9. Zur Erfüllung von Mindestanforderungen an die unter der
Rubrik "Bedingungen für die Einreichung eines Angebotes/
Eignungskriterien" werden die Umsätze von Mitgliedern einer
Bewerbergemeinschaft gesamthaft ausgewertet und
betrachtet.

10. Bewerbergemeinschaften haben darüber hinaus eine
Erklärung folgenden Inhalts abzugeben: Sämtliche Mitglieder
der Bewerbergemeinschaft haben zu erklären, dass die Bildung
der Bewerbergemeinschaft keinen Verstoß gegen § 1 GWB
darstellt. Darüber hinaus ist von jedem Mitglied der BewGe zu
erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen
wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe
vorliegen, sich nicht allein um die Aufnahme in das
Qualifizierungssystem und die Auftragsvergabe zu bewerben.
Der AG stellt hierzu ein Formblatt "Bewerber-/
Bietergemeinschaften" zur Verfügung. Es kann auf Anlagen
verwiesen werden.

11. Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/
die Bewerbergemeinschaft der Kontaktaufnahme durch den AG
zu den jeweiligen Referenzgebern zu.

12. Wenn sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft für die Eignung auf die Fähigkeiten
eines anderen Unternehmens stützen möchte (eines
Nachunternehmers, eines Dritten oder eines verbundenen
Konzernunternehmens (sogenannte Eignungsleihe)), dann
müssen für dieses eignungsleihgebende Unternehmen
zusätzlich folgende Unterlagen eingereicht werden:
'Verpflichtungserklärung Eignungsleihe' - insoweit auf dessen
Leistungsfähigkeit Bezug genommen wird. Hierin muss das
eignungsleihgebende Unternehmen auch erklären, dass es
dem Bewerber im Auftragsfalle die entsprechenden Kapazitäten
und ggf. die betreffenden Fähigkeiten höchstpersönlich
tatsächlich zur Verfügung stellt.

13. Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen
(eignungsleihgebenden) Unternehmens im Hinblick auf die
wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit ist durch
dieses zusätzlich zu bestätigen, dass es mit dem Bewerber im
Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung
entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet.

14. Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende
Nachweise/Angaben/Erklärungen für die erforderliche berufliche
Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder
Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche
Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen
in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses zu bestätigen, dass
es die Leistungen als Unterauftragnehmer im Auftragsfall
erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

15. Folgende Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle einzureichen:
a.) Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter
wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen
verbunden ist.

16. Datenschutz: Der Bewerber/Bieter hat die Bestimmungen
der Datenschutz-Grundverordnung, des
Bundesdatenschutzgesetzes sowie anderer geltender Gesetze
zum Schutz personenbezogener Daten einzuhalten. Für die
Übermittlung personenbezogener Daten an den AG trägt der
Bewerber/Bieter die datenschutzrechtliche Verantwortung und
hat entsprechend die Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z. B.
durch Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher
Personen).

Die nachstehend aufgeführten Erklärungen/Nachweise sind
vollständig auszufüllen und ausschließlich elektronisch über die
unter Ziffer I.1) angegebene Vergabeplattform bzw. das
dazugehörige Bieter-cockpit (elektronischer Abgabe-Workflow)
einzureichen. Dabei müssen Sie angeben, ob Sie sich für Los 1
oder Los 2 oder für beide Lose bewerben. Für die Lose können
Sie verschiedene Refe-renzen einreichen. Wenn Sie sich
(auch) auf Los 2 bewerben, muss die eingereichte Referenz
den unten zu Los 2 vorgegebenen Anforderungen genügen. Die
Einreichung der Erklärungen/Nachweise in Schriftform, per EMail,
Fax oder als Anlage über die Nachrichtenfunktion des
Bietercockpits ist unzu-lässig.

• Eigenerklärung zur Eignung
• Verpflichtungserklärung Ihres/Ihrer Nachunternehmer/s
• Verzeichnis der Leistung/Kapazitäten anderer NU
• Erklärung der Bieter- /Arbeitsgemeinschaft im Falle einer
Bietergemeinschaft
• Formblatt Frauenförderung

Die vorgenannten Unterlagen sind den Vergabeunterlagen
beigefügt.

Die benannten Unterlagen sind bis auf den Eigenerklärung zur
Eignung bei Veränderungen zu aktualisieren, also neu
einzureichen. Der Eigenerklärung zur Eignung behält seine
Gültigkeit für die gesamte Dauer des Qualifizierungssystems.

Das Qualifikationssystem wird für die Leistungsphasen 6 bis 9 + BÜ nach HOAI ausgeschrieben. Es besteht jedoch die Möglichkeit,
dass bei der einzelnen Auftragsvergabe nur Teilumfänge der
genannten Leistungsphasen angefragt und vergeben werden.
Eine verbindliche Festlegung, welche Leistungsphasen im
Einzelnen konkret vergeben werden, erfolgt erst in der
jeweiligen Projektbeschreibung, auf die die Bieter anbieten.
Es ist beabsichtigt, mit den qualifizierten Unternehmen
projektbezogene Verhandlungsverfahren durchzuführen.
Aus diesen einzelnen Verhandlungsverfahren
werden Allgemeine Vertragsbedingungen zu Projekten
resultieren. Die Laufzeit des Qualifizierungssystems ist auf 60
Monate begrenzt.
Die Vergabestelle kann die Anforderungen an die Qualifikation
der Unternehmen bei Bedarf aktualisieren, verändern und/oder
erweitern.
Alle Änderungen oder Aktualisierungen zum
Qualifizierungssystem werden den beteiligten Unternehmen
direkt zugesendet.
Ergeben sich während der Laufzeit des Qualifizierungssystems
bei einem bereits qualifizierten Unternehmen Aktualisierungen
und/oder Änderungen an den eingereichten Angaben/
Nachweisen/Erklärungen, so hat er diese unverzüglich nach
Bekanntwerden selbständig bei der Vergabestelle einzureichen.

Die Vergabestelle wird den aktualisierten Antrag binnen einer
Frist von ca. 6 Wochen (gerechnet ab Eingang des Antrags bei
der Vergabestelle) prüfen und ihm das Ergebnis der Prüfung
mitteilen.
Für den Fall, dass ein qualifiziertes Unternehmen seine
Teilnahme am Qualifizierungssystem beenden möchte, hat es
dies der Vergabestelle über die Nachrichtenfunktion der
Vergabeplattform mitzuteilen. Die Beendigung tritt mit Eingang
der Mitteilung bei der Vergabestelle ein.
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Vergabeverfahren  
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...)  
Bedingungen der AuktionEs wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Quelle der EignungskriterienBekanntmachung
Eignungskriterien
Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung: Los 1: Grundinstandsetzung Verkehrsanlagenplanung Straßenbahn ohne barrierefreien Ausbau:

Es ist mindestens eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der Verkehrsanlagenplanung LPH 6-7 gem. HOAI für den Neubau oder Umbau einer Straßenbahnanlage erbracht wurden. Des Weiteren ist mindestens eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der Verkehrsanlagenplanung LPH 8 + Bauüberwachung gem. HOAI für den Neubau oder Umbau einer Straßenbahnanlage erbracht wur-den. Als Referenzobjekte zählen nur Straßenbahnprojekte.
(1) Die einzureichenden Referenzen müssen Gesamtbaukosten von jeweils mindestens 1,0 Mio. EUR netto für die Kostengruppen (KG) 300 und 400 umfassen.
(2) Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 01.01.2016 erfolgt sein, der Leistungsum-fang (Lph. 6 - 7 bei Referenz 1 und Lph., 8 + BÜ bei Referenz 2) der Referenz muss vollstän-dig abgeschlossen sein.
(3) Die Referenz muss sich auf Verkehrsanlagenplanung Lph. 6-7 (Referenz 1) bzw. 8 + BÜ (Re-ferenz 2) für den Neubau oder Umbau einer Straßenbahnanlage beziehen. Als Referenzobjek-te zählen nur Straßenbahnprojekte.

Los 2: Grundinstandsetzung Verkehrsanlagenplanung Straßenbahn inkl. barrierefreien Ausbau

Es ist mindestens eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der Verkehrsanlagenplanung LPH 6-7 gem. HOAI für den Neubau oder Umbau einer Straßenbahnanlage inkl. barrierefreien Ausbau er-bracht wurden. Des Weiteren ist mindestens eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der Ver-kehrsanlagenplanung LPH 8 + Bauüberwachung gem. HOAI für den Neubau oder Umbau einer Stra-ßenbahnanlage inkl. barrierefreien Ausbau erbracht wurden. Als Referenzobjekte zählen nur Straßen-bahnprojekte.
(1) Die einzureichenden Referenzen müssen Gesamtbaukosten von jeweils mindestens 1,0 Mio. EUR netto für die Kostengruppen (KG) 300 und 400 umfassen.
(2) Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 01.01.2016 erfolgt sein, der Leistungsum-fang (Lph. 6 - 7 bei Referenz 1 und Lph., 8 + BÜ bei Referenz 2) der Referenz muss vollstän-dig abgeschlossen sein.
(3) Die Referenz muss sich auf Verkehrsanlagenplanung Lph. 6-7 (Referenz 1) bzw. 8 + BÜ (Re-ferenz 2) für den Neubau oder Umbau einer Straßenbahnanlage inkl. barrierefreien Ausbau beziehen. Als Referenzobjekte zählen nur Straßenbahnprojekte.

Dazu ist zu jeder eingereichten Referenz ein erläuterndes Referenzsschreiben einzureichen.

Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Es werden nur solche Bewerber zugelassen, deren durchschnittlicher jährlicher Gesamtjahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens der Höhe entspricht, welche der untenstehenden Zelle angegeben ist. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft können für die ERfüllung dieser Mindestanforderung addiert werden. Geforderter Umsatz: 30.000,00 EUR
Weitere Bedingungen zur QualifizierungNachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Der AG behält sich nach § 51 Abs. 2 und Abs. 3 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bieter /Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen.
Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss.
Vorbehaltene AuftragsvergabeDie Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags  
Reservierte VertragsdurchführungDie Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
LeistungsbedingungenBedingungen für die Ausführung des Auftrags: Der AN hat gem. Frauenförderverordnung während des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten. Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur Frauenförderung i. S. d. Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt hierzu ein Formular "Frauenförderbogen" zur Verfügung. Darüber hinaus hat der AN die Vorgaben nach dem BerlAVG einzuhalten, insbesondere einen für den Auftrag eingesetzten Arbeitnehmer*innen während der Ausführung dieses Auftrags den vergaberechtlichen Mindestlohn des Landes Berlin
und/oder tarifvertraglichen Entgelte zu zahlen. Der AN hat die im Supplier Code of Conduct niedergelegten menschenrechtsbezogenen und umweltbezogenen Erwartungen bei der Ausführung des vertragsgegenständlichen Auftrags einzuhalten und diese Erwartungen entsprechend entlang der Lieferkette des vertragsgegenständlichen Auftrags angemessen zu adressieren.
eRechnungElektronische Rechnungsstellung: Ja
AnforderungenDie Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Verfahren nach der VergabeAufträge werden elektronisch erteilt: Ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Ja
Organisation, die Angebote entgegennimmt  
Informationen zur Einreichung  
Sprachen der EinreichungSprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
EinreichungsmethodeElektronische Einreichung zulässig: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://vergabekooperation.berlin
AuftragsunterlagenDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19fb1b3bbb8-1b7789bf05c50d85
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal  
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstelltoben genannte Kontaktstelle
Überprüfung  
Fristen für NachprüfungsverfahrenInformationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Identifikationsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Postleitzahl / Ort: 10825 Berlin
NUTS-3-Code: DE300
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 30-9013-8316
Fax.: +49 30-9013-7613
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt  
Schlichtungsstelle  
Beschaffungsinformationen (Los 1)
Vergabeverfahren  
Beschreibung des LosesTitel: Los 1 - GI Verkehrsanlagenplanung Straßenbahn ohne barrierefreien Ausbau
Beschreibung: Das Straßenbahnnetz inkl. Schienen und Haltestellen werden zum Zwecke der Gewährleistung des Betriebes über weitere 30 Jahre sowie zur Steigerung der Aufenthaltsqualität bzw. Attraktivität grund-instandgesetzt. Dies geschieht in der Regel auf Grundlage einer vorherigen Prüfung des baulichen Zustandes der Gleis- und Haltestellenanlagen und der voraussichtlichen Restnutzungsdauer. Bei der Grundinstandsetzung werden die für den Betrieb notwendigen technischen Anlagen auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und Schäden und deren bauliche Ursachen zum Zwecke der Gewährleis-tung der Betriebssicherheit der Straßenbahn beseitigt.
Im Zuge der Grundinstandsetzung sind unter anderem folgende Leistungen zu erbringen:
• Grundhafter Umbau der Gleisanlagen
• Erneuerung der Haltestellen
• Erneuerung Verrohrung Weichensteuerung
• Erneuerung Entwässerung
• Begrünung von Gleisen und Nebenanlagen
• Umbau bzw. Anpassung vorhandener Verkehrsanlagen wie Fahrbahnen und Gehwege
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja
Besonders auch geeignet für Freiberufler
Hauptklassifizierung (CPV-Code)CPV-Code Hauptteil: 71300000-1
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
Erfüllungsort
Postleitzahl / Ort: 10179 Berlin
NUTS-3-Code: DE300
Land: Deutschland
Geschätzte LaufzeitLaufzeit in Monaten: 60
Verlängerungen und Optionen
Verlängerung - Maximale Anzahl: 0
Übereinkommen über das öffentliche BeschaffungswesenDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Nein
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: Mit dem Qualifizierungsantrag und später im Angebot ist klar
anzugeben, welche Teile Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse
enthalten. Diese Teile sind bitte deutlich zu kennzeichnen und
zu begründen, warum sie als vertraulich behandelt werden
müssen. Bewerber/Bieter, die ihren Sitz in einem Drittstaat
haben, also einem Land, das kein Mitglied der Europäischen
Union ist und mit dem die Europäische Union keine
internationale Übereinkunft zum gegenseitigen Zugang zum
öffentlichen Beschaffungsmarkt geschlossen hat, haben keinen
Anspruch auf Einhaltung der Vergabegrundsätze wie
insbesondere Transparenz und Gleichbehandlung, und auf
Einhaltung von die Vergabegrundsätze konkretisierenden
Regelungen. Insbesondere werden sie nicht nach § 134 GWB
benachrichtigt. Auf die Regelungen des § 55 SektVO wird
hingewiesen. Der AG behält sich vor, bei Lieferaufträgen
Angebote gem. § 55 Abs. 1 SektVO zurückzuweisen, bei denen
der Warenanteil zu mehr als 50 % des Gesamtwerts aus
Ländern stammt, die nicht Vertragsparteien des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftraum sind und mit denen
auch keine Vereinbarungen über gegenseitigen Marktzugang
besteht (sog. "Drittstaaten"). Der AG behält sich vor, zu diesem
Zweck und zur Einhaltung seiner Pflicht nach § 55 Abs. 2
SektVO die Herkunft der Waren entsprechend abzufragen.
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Zuschlagskriterien  
Informationen über die Anwendbarkeit von EEDEED anwendbar: Nein
Beschaffungsinformationen (Los 2)
Vergabeverfahren  
Beschreibung des LosesTitel: Los 2 - Verkehrsanlagenplanung Straßenbahn inkl. barrierefreien Ausbau
Beschreibung: Aufgrund gesetzlicher Regelungen (§ 8 Abs. 3 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und § 31 Abs. 1 Berliner Mobilitätsgesetz (MobG) sowie dem Berliner Nahverkehrsplan (NVP)) ist der ÖPNV barriere-frei zu gestalten, insbesondere sind Haltestellen barrierefrei und Zugangswege sicher zu gestalten. Derzeit sind im Berliner Straßenbahnnetz noch rund 230 Richtungshaltestellen nicht barrierefrei und entsprechend umzuplanen und umzugestalten. Zu einem barrierefreien Ausbau gehören immer Anteile für eine Grundinstandsetzung der dortigen Gleis- und Weichenanlagen, die für den Betrieb auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und Schäden und deren bauliche Ursachen zum Zwecke der Gewährleistung der Betriebssicherheit der Straßenbahn beseitigt werden.

Im Zuge des barrierefreien Ausbaus und der Grundinstandsetzung sind insbesondere folgende Leis-tungen zu erbringen, die die BVG vergeben wird:

• Regulierung der Bahnsteigkante zum Ausgleich des Höhenunterschieds zwischen der Stra-ßenbahn Bahnsteig und Straßenbahn
• Installation von Rampen an Haltestellen, um den Zugang Rollstuhlfahrer und Personen mit ein-geschränkter Mobilität zu erleichtern
• Implementierung von taktilen Leitsystemen (z.B. Bodenindikatoren) und akustische Signalge-bern an Haltestellen
• Sanierung von Fußwegen und Anpassungen der Zugangswege zu Haltestellen und Straßen-bahn
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja
Besonders auch geeignet für Freiberufler
Hauptklassifizierung (CPV-Code)CPV-Code Hauptteil: 71300000-1
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
Erfüllungsort
Postleitzahl / Ort: 10179 Berlin
NUTS-3-Code: DE300
Land: Deutschland
Geschätzte LaufzeitLaufzeit in Monaten: 60
Verlängerungen und Optionen
Verlängerung - Maximale Anzahl: 0
Übereinkommen über das öffentliche BeschaffungswesenDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Nein
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: Mit dem Qualifizierungsantrag ist klar anzugeben, welche Teile Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse enthalten. Diese Teile sind bitte deutlich zu kennzeichnen und zu begründen, warum sie als vertraulich behandelt werden müssen. Bewerber/Bieter, die ihren Sitz in einem Drittstaat haben, also einem Land, das kein Mitglied der Europäischen Union ist und mit dem die Europäische Union keine internationale Übereinkunft zum gegenseitigen Zugang zum öffentlichen Beschaffungsmarkt geschlossen hat, haben keinen Anspruch auf Einhaltung der Vergabegrundsätze wie insbesondere Transparenz und Gleichbehandlung, und auf Einhaltung von die Vergabegrundsätze konkretisierenden Regelungen. Insbesondere werden sie nicht nach § 134 GWB benachrichtigt. Auf die Regelungen des § 55 SektVO wird hingewiesen. Der AG behält sich vor, bei Lieferaufträgen Angebote gem. § 55 Abs. 1 SektVO zurückzuweisen, bei denen der Warenanteil zu mehr als 50 % des Gesamtwerts aus Ländern stammt, die nicht Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftraum sind und mit denen auch keine Vereinbarungen über gegenseitigen Marktzugang besteht (sog. "Drittstaaten"). Der AG behält sich vor, zu diesem Zweck und zur Einhaltung seiner Pflicht nach § 55 Abs. 2 SektVO die Herkunft der Waren entsprechend abzufragen.
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Zuschlagskriterien  
Informationen über die Anwendbarkeit von EEDEED anwendbar: Nein