Bekanntmachung

Leitungsumverlegung Erdarbeiten - U-Bahn-Betriebswerkstatt Machandelweg im Bereich der Halle C TI.ES-DE-C-0459-2026





Vergabenr.TI.ES-DE-C-0459-2026
a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle, zuschlagserteilende Stelle sowie die Stelle zur Einreichung der Angebote:
Name und Anschrift:Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Anstalt des öffentlichen Rechts
Bereich Einkauf/Materialwirtschaft
Holzmarktstr. 15-17
10179 Berlin
Internet-Adresse:  
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.
Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind:Siehe oben
Zuschlagserteilende Stelle:Siehe oben
b) Art der Vergabe:
Verfahrensart:Nichtförmliches Verfahren
c) Angebote können abgegeben werden:
elektronisch mit fortgeschrittener Signatur
elektronisch mit qualifizierter Signatur
elektronisch in Textform
d) Art und Umfang, sowie Ort der Leistung:
LeistungDie U-Bahn-Betriebswerkstatt Machandelweg der BVG (Machandelweg 24, 14052 Berlin, ca. 131.000 m²) wird im Zuge des Neubaus der Werkhallen C und D teilsaniert.

Diese Vergabe umfasst die Umverlegung der im Straßenland Machandelweg verlegten Bestandsmedien (Elektro-Mittelspannung, Fernmeldetechnik/Telekom, Trinkwasser, Gas) in einen neu herzustellenden, ca. 110 m langen Leitungsgraben (Tiefe 1,4 m, Breite 2,2 m im Mittel), ca. 2 m neben der bestehenden Versorgungstrasse. Die abschließenden Kabelzug- und Umschlussarbeiten durch die neu verlegten Leerrohre sowie Trennarbeiten an der Gasleitung (Versorger NBB) sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.

Das Leistungsverzeichnis enthält:

- Baustelleneinrichtung (Bauzaun, Verkehrssicherung, Überfahrtsschutz)
- Erdarbeiten und Verbau für ca. 110 m Leitungsgraben (Tiefe 1,4 m, Breite 2,2 m im Mittel)
- Rückbau/Sicherung der Bestandsmedien (Trinkwasser-, Gas-, Fernmelde- und Mittelspannungsleitungen)
- Neuverlegung von Kabelschutzrohren
(Mittelspannung, Fernmeldetechnik) und einer Trinkwasser DN50
- Versetzen und Anbinden von 5 Kabelzugschächten (Fertigteile, bauseits gestellt)
Menge und Umfangsiehe Vergabeunterlagen:

- Baustelleneinrichtung inkl. Bauzaun (ca. 400 m), mobiler Lichtsignalanlage und temporärem Überfahrtsschutz
- Rohrgrabenaushub: ca. 330 m³ (Tiefe < 1,25 m) + 100 m³ (Tiefe bis 1,5 m) + 80 m³ Handschachtung
- Graben-Normverbau ca. 380 m² inkl. Vorhaltung (Grundzeit 6 Wochen)
- Rohrbettung/Schachtauflager aus Sand ca. 80 m³, Verfüllung ca. 430 m³
- Demontage Bestand: Trinkwasserleitung DN200 (60 m), Gasleitung DN150 (60 m), Regenwasserleitung DN100 (20 m), Telekom-Kabelkanal (60 m), Kabelschutz-/Leerrohre DN63-DN100 (300 m), Mittelspannungsleitung (100 m), sonstige Medienleitungen (300 m)
- Neubau Trinkwasserleitung PE-HD DN50 (ca. 110 m) inkl. Anbohrarmatur Bestand DN200 und Unterflur-Absperrarmatur DN50
- Neue Kabelschutzrohre: DN110 (100 m), DN65 (600 m), DN140 (200 m) inkl. Bögen/Abstandhaltern
- 5x Kabelzugschächte (Fertigteil, ca. 1,60 x 1,60 x 1,60 m, bauseits gestellt) aufnehmen, transportieren, setzen und anbinden (90 Rohrdurchführungen)
- Erdungsleiter/Potentialausgleich, blanker Rundleiter V4A Ø10 mm (ca. 120 m)
Ort der Leistung:U-Bahn Betriebsgelände (MACH)
Machandelweg 24
14052 Berlin
e) Aufteilung der Leistung in Lose:
Vergabe in Losen:Nein
f) Nebenangebote und Änderungsvorschläge
Nebenangebote sind nicht zugelassen
g) etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist:
Beginn der Ausführungsfrist  
Ende der Ausführungsfrist05.02.2027
Bemerkung zur LieferfristBeginn unverzüglich nach Erteilung des Auftrages
h) Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt, sowie der Tag, bis zu dem sie bei ihr angefordert werden können:
Siehe a), zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle
Anforderung bis spätestens:  
Ggf. Anforderung digitaler Vergabeunterlagen unter:  
Anschrift der Stelle, bei der die Vergabeunterlagen eingesehen werden können:  
i) Angebots- und Bindefrist:
Ablauf der Angebotsfrist:18.09.2026 12:00
Ablauf der Bindefrist:30.11.2026
j) Höhe der etwa geforderten Sicherheitsleistungen:
siehe Vergabeunterlagen
k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind:
siehe Vergabeunterlagen
l) Unterlagen zur Eignungsprüfung:
Liste der vorzulegenden Unterlagen:Es sind die "Allgemeinen Verfahrenshinweise" zu den nachstehenden Nachweisen /Erklärungen Unternehmen zu beachten.
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe analog nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG") nachweisen.

Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von dem /Bietern (der Begriff Bieter wird als Synonym auch für Bieter-/Bietergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU) und eignungsleihgebenden Unternehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bietern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet.
Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bieter auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen.

1. Bezeichnung des Bewerber-/ Bieterunternehmens mit Firmennamen und Anschrift.
2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der analog §§ 123, 124 GWB aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt.
3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen.
4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen,
5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorlie-gen.
6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen.
7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen
8. Erklärung zur Qualifikation des Unternehmens/Sachkunde Angestellte
9. Erklärung zur Höhe der Versicherung.
Hinweis: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG" zu verwenden und mit dem Angebot einzureichen.

Bieter-/Bietergemeinschaften werden als fachlich geeignet angesehen, wenn sie die folgenden Eigenschaften erfüllen:
Erfahrungen mit/in: Erdarbeiten / Grabenaushub / Leitungsgraben im Straßenland (öffentlich / nicht öffentlich)
Zum Nachweis hat der Bieter/ Bietergemeinschaften mindestens 2 Referenzen über vergleichbare Leistungen zu benennen, die in den letzten 5 Jahren erbracht und abgeschlossen wurden (Abschluss/Abnahmereife nicht vor August 2021).
Vergleichbare Leistungen sind solche, die einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters/der Bietergemeinschaften für die ausgeschriebene Leistung zulassen.

Es müssen mindestens folgende Angaben für jedes Referenzprojekt gemacht werden:
a. Name und Adresse des Referenzgebers; Benen-nung einer Ansprechperson beim Referenzgeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse
b. Zeitraum der Leistungserbringung, Angabe zum Abschlusszeitpunkt/Abnahmereife
c. Angabe zum Auftragsvolumen (netto)
d. Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistung unter Angabe des Inhalts des Leitungsgrabens sowie Volumen des Erdaushubes

Bei Angabe von mehreren Referenzprojekten ist die in der Eigenerklärung beigelegte Tabelle zu duplizieren.

Mindestanforderung:
Die Referenzen müssen nach Art und Umfang vergleichbar sein. Für die Vergleichbarkeit wird insbesondere gefordert, dass:
- Leistungsinhalt: Erdarbeiten / Grabenaushub / Leitungsgraben im Straßenland (öffentlich / nicht öffentlich) ist.
- das Auftragsvolumen (netto) pro Referenz mindestens 300.000, - € beträgt
- die Referenz ist innerhalb der letzten 5 Jahre abnahmereif erbracht worden (Ab-schluss/Abnahmereife nicht vor August 2021) ist.

Für die Angaben ist das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG" zu verwenden, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, und mit dem Angebot einzureichen.

Bieter/Bietergemeinschaften, die die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllen, werden als nicht geeignet vom Verfahren ausgeschlossen.

Die Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formular explizit abweichend geregelt, die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen abgeben und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/ Angebote ist nicht ausreichend.
m) Angabe der Zuschlagskriterien:
Der niedrigste PreisJa
n) Sonstiges:
1. Der Auftraggeber (nachfolgend auch AG genannt) unterliegt bei dieser Vergabe nicht der Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) und der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A).
Den Unterlagen zur Veröffentlichung liegt eine Datei mit allgemeinen Verfahrenshinweisen zum vorliegenden Vergabeverfahren (Allgemeine Verfahrenshinweise Offener Bewerberkr) bei. Die dort enthaltenen Informationen beschreiben das Verfahren und die Besonderheiten, die zu beachten sind. Darüber hinaus stellt der AG eine Checkliste Angebotsunterlagen zur Verfügung, aus der die einzureichenden Unterlagen zusätzlich hervorgehen.

2. Durch diese Bekanntmachung erhalten interessierte Unternehmen die Möglichkeit, ein Angebot abzugeben und ihre entsprechende Eignung darzulegen.

3. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt, bei Widersprüchen zwischen dem Text der veröffentlichten Auftragsbekanntmachung auf der Vergabeplattform und Veröffentlichungen in anderen Bekanntmachungsmedien oder diese Unterlagen, ist der auf der Vergabeplattform veröffentlichte Text maßgeblich.
4. Sämtliche Unterlagen zu diesem Vergabeverfahren sind direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter dem nachfolgend angegebenen Link (siehe "Auftragsunterlagen" unter der URL https://vergabekooperation.berlin, nachfolgend "Vergabeplattform" genannt) abrufbar. Auch alle weiteren Informationen wie Änderungen der Vergabeunterlagen oder sonstige verfahrensrelevante Informationen werden ebenfalls unter vorgenanntem Link zum Download zur Verfügung gestellt. Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich auf der Vergabeplattform unter der vorliegenden Vergabe zu registrieren, damit sie über Änderungen des Vergabeverfahrens benachrichtigt werden. Ohne entsprechende Registrierung erfolgt keine Benachrichtigung.

5. Bieterfragen sind ausschließlich als Bieternachrichten über die Vergabeplattform (unter vorgenanntem Link) einzureichen (nicht per E-Mail). Das betreffende Dokument und Ziffer, auf die sich die Bieterfrage bezieht, ist zu benennen.

6. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die mind. 7 Kalendertage vor der in der Bekanntmachung (Veröffentlichung) genannten Angebotsfrist an die bezeichnete Stelle (siehe a ) unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform eingegangen sind. Mündliche Anfragen und Anfragen per Mail, Fax oder Post werden nicht beantwortet. Der AG behält sich vor, verspätete Fragen nicht zu beantworten.
Hierzu stellt der AG das Dokument Formblatt für Bieterfragen_TI.ES-DE-C-0459-2026 zur Verfügung.

7. Der AG wird etwaige Änderungen, zusätzliche Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bietern zum Angebot sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Vergabeplattform veröffentlichen.

8. Die Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formular explizit abweichend geregelt, die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen abgeben und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/ Angebote ist nicht ausreichend.

9.. Die unter l) " Unterlagen zur Beurteilung der Eignung" benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer BiGe von jedem Mitglied der BiGe in einem gesonderten Formular "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG" vorzulegen.

10. Sofern zur Ausführung der im Angebot enthaltenen Leistungen Unterauftragnehmer/Nachunternehmer vorgesehen sind, ist das Formblatt "Verzeichnis Unterauftrag-/Nachunternehmerleistung" einzureichen.

11. Das Angebot muss fristgemäß, also vor Ablauf der Angebotsfrist (siehe. i) Angebots-/Bindefrist über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden.

12. Erläuterung zum Ablauf: Der AG prüft die eingegangenen Angebote anhand der bekanntgemachten Eignungs- und Zuschlagskriterien.

13. Nachforderung Unterlagen
Der AG behält sich unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die /Bieter / Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen.
Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss.

14. Der AN hat gem. Frauenförderverordnung während des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten. Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur Frauenförderung i. S. d. Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt hierzu ein Formular "Frauenförderbogen" zur Verfügung.

15. Der AN hat die im Supplier Code of Conduct niedergelegten menschenrechtsbezogenen und umweltbezogenen Erwartungen bei der Ausführung des vertragsgegenständlichen Auftrags einzuhalten und diese Erwartungen entsprechend entlang der Lieferkette des vertragsgegenständlichen Auftrags angemessen zu adressieren.