Bekanntmachung

Objektplanung für Neubau BE-Fläche in Form einer Bodenplatte im Gleisbereich mit der Voraussetzung zum Aufbau einer Leichtbauhalle, Planung, Koordination, Ausschreibung und Überwachung Bauleistung TI.ES-DE-C-0497-2026





Vergabenr.TI.ES-DE-C-0497-2026
a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle, zuschlagserteilende Stelle sowie die Stelle zur Einreichung der Angebote:
Name und Anschrift:Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Anstalt des öffentlichen Rechts
Geschäftseinheit Einkauf & Suppöy Chain Managemenmt
Holzmarktstr. 15-17
10179 Berlin
Internet-Adresse:  
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.
Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind:Siehe oben
Zuschlagserteilende Stelle:Siehe oben
b) Art der Vergabe:
Verfahrensart:Nichtförmliches Verfahren
c) Angebote können abgegeben werden:
elektronisch mit fortgeschrittener Signatur
elektronisch mit qualifizierter Signatur
elektronisch in Textform
d) Art und Umfang, sowie Ort der Leistung:
LeistungAnlass für die geplante Maßnahme ist das strategische Werkstättenkonzept U-Bahn. In den nächsten Jahren soll im Rahmen dieser Strategie die Betriebswerkstatt Friedrichsfelde der BVG an die zukünftigen technologischen und kapazitiven Anforderungen angepasst werden. In mehreren Bauabschnitten ist zum einen eine Anpassung und Erweiterung des Gleisfächers und somit eine Erhöhung der Aufstellkapazitäten angedacht. Zum anderen sollen neue Hallenbauten mit Arbeits- und Sondergleisen mit Lagerflächen die vorhandene Werkstattlandschaft ergänzen, um die zukünftige Instandhaltungsstrategie der Berliner U-Bahn infrastrukturell zu ermöglichen.

In Vorbereitung der umfangreichen Maßnahmen soll auf der Fläche der Betriebswerkstatt Friedrichsfelde eine temporäre Baustelleneinrichtungsfläche (BE-Lagerfläche) im hinteren Bereich der Liegenschaft hergestellt werden. Die BE-Lagerfläche ist temporär und bis zur Fertigstellung der Maßnahmen auf der Betriebswerkstatt vorgesehen. Da auf der Liegenschaft nur begrenzt Freiflächen in den erforderlichen Abmessungen zur Verfügung stehen, muss die Fläche teilweise über bzw. auf einem aktuell nicht genutzten Gleis hergestellt werden.

Die hierfür notwendige Überbauung des Gleises ist so auszuführen, dass nach Rückbau der Baustelleneinrichtungsfläche das Gleis wieder in Betrieb genommen werden kann. Bei der Erstellung der temporären BE-Fläche wird berücksichtigt, dass die dort gelagerten Materialien teils wetterfest gelagert werden müssen. Daher muss die BE-Fläche (in Form einer betonierten Bodenplatte im Gleisbereich) so ausgelegt werden, dass eine Leichtbauhalle auf dieser Fläche aufgestellt werden kann.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist eine Objektplanung für die BE-Fläche, einschließlich Koordinierung der Planungsbereiche Tragwerksplanung und technische Ausrüstung (Erdung/ Blitzschutz und technische Erschließung), Erstellung einer Leistungsbeschreibung für die Ausschreibung der Bauleistung zur Herstellung der Bodenplatte auf Grundlage der Fachplanung, sowie Mitwirken an der Vergabe und örtliche Bauüberwachung.
Menge und Umfangsiehe Vergabeunterlagen
Ort der Leistung:Betriebswerkstatt Friedrichsfelde
Erich-Kurz-Straße 4
10319 Berlin-Lichtenberg
e) Aufteilung der Leistung in Lose:
Vergabe in Losen:Nein
f) Nebenangebote und Änderungsvorschläge
Nebenangebote sind nicht zugelassen
g) etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist:
Beginn der Ausführungsfrist19.10.2026
Ende der Ausführungsfrist30.07.2027
Bemerkung zur LieferfristBeginn der Planung unverzüglich nach Erteilung des Auftrages
h) Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt, sowie der Tag, bis zu dem sie bei ihr angefordert werden können:
Siehe a), zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle
Anforderung bis spätestens:  
Ggf. Anforderung digitaler Vergabeunterlagen unter:  
Anschrift der Stelle, bei der die Vergabeunterlagen eingesehen werden können:  
i) Angebots- und Bindefrist:
Ablauf der Angebotsfrist:08.10.2026 14:00
Ablauf der Bindefrist:31.12.2026
j) Höhe der etwa geforderten Sicherheitsleistungen:
keine
k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind:
siehe Vergabeunterlagen
l) Unterlagen zur Eignungsprüfung:
Liste der vorzulegenden Unterlagen:Es sind die "Allgemeinen Verfahrenshinweise" zu den nachstehenden Nachweisen /Erklärungen Unternehmen zu beachten.
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe analog nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorlie-gen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formu-lar: "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG") nachweisen.

Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von dem /Bietern (der Begriff Bieter wird als Synonym auch für Bieter-/Bietergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachun-ternehmern (NU) und eignungsleihgebenden Unterneh-men vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbun-gen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bie-tern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet.
Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bieter auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen.
1. Bezeichnung des Bewerber-/ Bieterunternehmens mit Firmennamen und Anschrift.
2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der analog §§ 123, 124 GWB aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt.
3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen.
4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen,
5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorlie-gen.
6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen.
7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen
8. Erklärung zur Höhe der Versicherung.
Hinweis: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, das Formblatt "Eigenerklä-rung zur Eignung BerlBG" zu verwenden und mit dem Angebot einzureichen.

Bieter/ -/Bietergemeinschaften werden als fachlich geeig-net angesehen, wenn sie die folgenden Eigenschaften erfüllen:
Erfahrungen mit/in: Objektplanung
Zum Nachweis hat der Bieter/ Bietergemeinschaften min-destens zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen zu benennen, die in den letzten 4 Jahren (Abnahmereife/Abschluss nicht vor Sep-tember 2022) erbracht wurden.
Vergleichbare Leistungen sind solche, die einen tragfähi-gen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters/der Bietergemeinschaften für die ausgeschriebene Leistung zulassen.

Es müssen mindestens folgende Angaben für jedes Refe-renzprojekt gemacht werden:
a. Vorhaben-/Referenzbezeichnung
b. Name und Adresse des Referenzgebers; Benen-nung einer Ansprechper-son beim Referenzgeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse
c. Zeitraum der Leistungserbringung
d. Angabe der Summe der anrechenbaren Kosten (netto) für KG 300 -KG 400)
e. Angabe der erbrachten Leistungsphasen
f. Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistung

Bei Angabe von mehreren Referenzprojekten ist die in der Eigenerklärung beigelegte Tabelle zu duplizieren.

Mindestanforderung:
Die Referenzen müssen nach Art und Umfang vergleichbar sein.
Für die Vergleichbarkeit wird insbesondere gefordert, dass:

- es sich um eine Objektplanung (Leistungsinhalt) handelt
- die Summe der anrechenbaren Kosten für Baukonstruktion und Technische Anlagen (KG 300 - KG 400) pro Referenz mind. 170.000, - EUR netto beträgt
- Mindestens die Leistungsphasen 5, 6 und 8 wurden erbracht wurden
- die Abnahmereife in den letzten 4 Jahren erlangt wurde (nicht vor September 2022)

Versicherung:
Erklärung zur Höhe der Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
Die folgenden Deckungssummen sind Mindestdeckungssummen und müssen bei Angebotsabgabe vorhanden sein. Für Personenschäden 3.000.000, - EUR, für Sachschäden 1.000.000, - EUR, für Vermögensschäden 500.000, - EUR betragen.

Qualifikation des Personals:
Der verantwortliche Projektmitarbeiter ist namentlich und hinsichtlich der Qualifikationen zu benennen. Er muss über einen qualifizierten Abschluss verfügen (Architektur, Bauingenieur oder vergleichbarer Abschluss).

Es ist eine qualifizierte Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nachzuweisen. Für Urlaubs- und Krankheitszeiten ist eine gleichwertige Vertretung bereit zu stellen.

Für die Angaben ist das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG" zu verwenden, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, und mit dem Angebot einzureichen.

Bieter/Bietergemeinschaften, die die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllen, werden als nicht geeignet vom Verfahren ausgeschlossen.
m) Angabe der Zuschlagskriterien:
Der niedrigste PreisJa
n) Sonstiges:
1. Der Auftraggeber (nachfolgend auch AG genannt) unterliegt bei dieser Vergabe nicht der Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) und der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A).
Den Unterlagen zur Veröffentlichung liegt eine Datei mit allgemeinen Verfahrenshinweisen zum vorliegenden Vergabeverfahren (Allgemeine Verfahrenshinweise Offener Bewerberkr.) bei. Die dort enthaltenen Informationen beschreiben das Verfahren und die Besonderheiten, die zu beachten sind. Darüber hinaus stellt der AG eine Checkliste Angebotsabgabe zur Verfügung, aus der die einzureichenden Unterlagen zusätzlich hervorgehen.

2. Durch diese Bekanntmachung erhalten interessierte Unternehmen die Möglichkeit, ein Angebot abzugeben und ihre entsprechende Eignung darzulegen.

3. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt, bei Widersprüchen zwischen dem Text der veröffentlichten Auftragsbekanntmachung auf der Vergabeplattform und Veröffentlichungen in anderen Bekanntmachungsmedien oder diese Unterlagen, ist der auf der Vergabeplattform veröffentlichte Text maßgeblich.

4. Sämtliche Unterlagen zu diesem Vergabeverfahren sind direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter dem nachfolgend angegebenen Link (siehe "Auftragsunterlagen" unter der URL https://vergabekooperation.berlin, nachfolgend "Vergabeplattform" genannt) abrufbar. Auch alle weiteren Informationen wie Änderungen der Vergabeunterlagen oder sonstige verfahrensrelevante Informationen werden ebenfalls unter vorgenanntem Link zum Download zur Verfügung gestellt. Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich auf der Vergabeplattform unter der vorliegenden Vergabe zu registrieren, damit sie über Änderungen des Vergabeverfahrens benachrichtigt werden. Ohne entsprechende Registrierung erfolgt keine Benachrichtigung.

5. Bieterfragen sind ausschließlich als Bieternachrichten über die Vergabeplattform (unter vorgenanntem Link) einzureichen (nicht per E-Mail). Das betreffende Dokument und Ziffer, auf die sich die Bieterfrage bezieht, ist zu benennen.

6. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die mind. 7 Kalendertage vor der in der Bekanntmachung (Veröffentlichung) genannten Angebotsfrist an die bezeichnete Stelle (siehe a ) unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform eingegangen sind. Mündliche Anfragen und Anfragen per Mail, Fax oder Post werden nicht beantwortet. Der AG behält sich vor, verspätete Fragen nicht zu beantworten.

7. Der AG wird etwaige Änderungen, zusätzliche Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bietern zum Angebot sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Vergabeplattform veröffentlichen.

8. Die Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formular explizit abweichend geregelt, die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen abgeben und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/ Angebote ist nicht ausreichend.

9.. Die unter l) " Unterlagen zur Beurteilung der Eignung" benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer BiGe von jedem Mitglied der BiGe in einem gesonderten Formular "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG" vorzulegen.

10. Sofern zur Ausführung der im Angebot enthaltenen Leistungen Unterauftragnehmer/Nachunternehmer vorgesehen sind, ist das Formblatt "Verzeichnis Unterauftrag-/Nachunternehmerleistung" einzureichen.

11. Das Angebot muss fristgemäß, also vor Ablauf der Angebotsfrist (siehe. i) Angebots-/Bindefrist über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden.

12. Erläuterung zum Ablauf: Der AG prüft die eingegangenen Angebote anhand der bekanntgemachten Eignungs- und Zuschlagskriterien.

13. Nachforderung Unterlagen
Der AG behält sich unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die /Bieter / Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen.
Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss.

14. Der AN hat gem. Frauenförderverordnung während des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten. Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur Frauenförderung i. S. d. Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt hierzu ein Formular "Frauenförderbogen" zur Verfügung.

15. Der AN hat die im Supplier Code of Conduct niedergelegten menschenrechtsbezogenen und umweltbezogenen Erwartungen bei der Ausführung des vertragsgegenständlichen Auftrags einzuhalten und diese Erwartungen entsprechend entlang der Lieferkette des vertragsgegenständlichen Auftrags angemessen zu adressieren.