Bekanntmachung
Beratungsleistung zur Prozess-, Datenfluss- und Digitalisierungsanalyse in Instandhaltung, Grundinstandsetzung und Ressourcenplanung ITD2-0519-2026
| Vergabenr. | ITD2-0519-2026 |
| a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle, zuschlagserteilende Stelle sowie die Stelle zur Einreichung der Angebote: | |
| Name und Anschrift: | Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Anstalt des öffentlichen Rechts Bereich Einkauf/Materialwirtschaft Holzmarktstr. 15-17 10179 Berlin |
| Internet-Adresse: | |
| Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. | |
| Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind: | Siehe oben |
| Zuschlagserteilende Stelle: | Siehe oben |
| b) Art der Vergabe: | |
| Verfahrensart: | Nichtförmliches Verfahren |
| c) Angebote können abgegeben werden: | |
| elektronisch in Textform | |
| d) Art und Umfang, sowie Ort der Leistung: | |
| Leistung | Beratungsleistung zur Prozess-, Datenfluss- und Digitalisierungsanalyse in Instandhaltung, Grundinstandsetzung und Ressourcenplanung |
| Menge und Umfang | Die Auftraggeberin beabsichtigt, die bestehenden Abläufe in der Instandhaltung sowie die Abläufe an den Schnittstellen zur Grundinstandsetzung und zur kurz-, mittelfristigen sowie langfristigen Vorhaben- und Ressourcenplanung strukturiert zu analysieren, zu standardisieren und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen geplante und ungeplante Instandhaltung, Meldeprozesse und Monitoring sowie die Analyse und Abbildung der dazugehörigen Systeme, Datenflüsse, Systemnutzung, Datenpflegeverantwortung, Produktkataloge der Instandhaltung (Leistungen für Projekte) und Digitalisierungspotenziale. Die Beratungsleistung soll Transparenz über heutige Prozesse schaffen, Schnittstellen- und Datenbrüche identifizieren und ein belastbares Zielbild für eine einheitliche, gewerkeübergreifende Arbeitsweise entwickeln. Die Ergebnisse müssen unmittelbar zur weiteren organisatorischen, prozessualen Umsetzung sowie Digitalisierung nutzbar sein. In Anschluss an das Vorhaben sollen auf Basis der Ergebnisse Optimierungsmaßnahmen zielgerichtet eingeleitet werden zur Steigerung der Ressourceneffizienz, Prozessbeschleunigung sowie Fehlerreduktion. Zielsetzung der Beauftragung • Erfassung der Vielfalt der Ist-Prozesse in Planinstandhaltung, Entstörung und dahinterliegenden Meldeketten, Arbeitsvorbereitung und Prozessketten. • Analyse des Zusammenspiels zwischen Instandhaltung, Grundinstandsetzung und Ressourcenplanung. • Identifikation und Priorisierung von Prozessoptimierungspotenzialen einschließlich Quick Wins und struktureller Maßnahmen. • Aufnahme und Bewertung der relevanten Datenflüsse, Datenobjekte und Systeme. • Definition des führenden Systems bzw. der führenden Systeme der Instandhaltung je Datenobjekt bzw. Prozessschritt. • Entwicklung eines standardisierten Leistungsproduktkatalogs für Leistungen der Instandhaltung in Projekten der Grundinstandsetzung bzw. des Neubaus einschließlich Mannstundenmodell. • Identifikation, Bewertung und Priorisierung von Digitalisierungspotenzialen in Instandhaltung, Grundinstandsetzung und Ressourcenplanung. • Erstellung eines integrierten Soll-Konzepts mit Umsetzungsroadmap, Entscheidungsbedarfen und Managementpräsentation. |
| Ort der Leistung: | Berlin |
| e) Aufteilung der Leistung in Lose: | |
| Vergabe in Losen: | Nein |
| f) Nebenangebote und Änderungsvorschläge | |
| Nebenangebote sind nicht zugelassen | |
| g) etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: | |
| Beginn der Ausführungsfrist | |
| Ende der Ausführungsfrist | |
| Bemerkung zur Lieferfrist | |
| h) Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt, sowie der Tag, bis zu dem sie bei ihr angefordert werden können: | |
| Siehe a), zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle | |
| Anforderung bis spätestens: | |
| Ggf. Anforderung digitaler Vergabeunterlagen unter: | |
| Anschrift der Stelle, bei der die Vergabeunterlagen eingesehen werden können: | |
| i) Angebots- und Bindefrist: | |
| Ablauf der Angebotsfrist: | 14.10.2026 10:00 |
| Ablauf der Bindefrist: | 30.11.2026 |
| j) Höhe der etwa geforderten Sicherheitsleistungen: | |
| k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: | |
| siehe Vergabeunterlagen | |
| l) Unterlagen zur Eignungsprüfung: | |
| Liste der vorzulegenden Unterlagen: | Es sind die "Allgemeinen Verfahrenshinweise" zu den nachstehenden Nachweisen /Erklärungen Unternehmen zu beachten Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe ana-log nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG") nachweisen. Die nachstehenden Anga-ben/Erklärungen/Nachweise sind von dem /Bietern (der Begriff Bieter wird als Synonym auch für Bieter-/Bietergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunter-nehmern (NU) und eignungsleihgebenden Unter-nehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bietern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bieter auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bewerber-/ Bieterunterneh-mens mit Firmennamen und Anschrift. 2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der analog §§ 123, 124 GWB aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. 3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. 4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen Hinweis: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betref-fenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG" zu verwenden und mit dem Angebot einzureichen. 8. Auf Anforderung des AG: Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist. Bieter/ -/Bietergemeinschaften werden als fachlich geeignet angesehen, wenn sie die folgenden Eigenschaften erfüllen: Erfahrungen mit/in: Prozess-, Datenfluss- und Digitalisierungsanalyse in Instandhaltung, Grundinstandsetzung und Ressourcenplanung Zum Nachweis hat der Bieter/ Bietergemeinschaften mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen zu benennen, die in den letzten 5 Geschäftsjahren erbracht wurden. Geschäftsjahr ist nicht zwingend gleichzusetzen mit Kalenderjahr, da es auch unterjährig enden kann. Vergleichbare Leistungen sind solche, die einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters/der Bietergemeinschaften für die ausgeschriebene Leistung zulassen. Es müssen mindestens folgende Angaben für jedes Referenzprojekt gemacht werden: a. Name und Adresse des Referenzgebers; Benennung einer Ansprechperson beim Referenzgeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse b. Zeitraum der Leistungserbringung c. Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistung d. Erbrachter Aufwand in Monaten Bei Angabe von mehreren Referenzprojekten ist die in der Eigenerklärung beigelegte Tabelle zu duplizieren. Mindestanforderung: Die Referenzen müssen nach Art und Umfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein. Für die Angaben ist das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG" zu verwenden, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, und mit dem Angebot einzureichen. Bieter/Bietergemeinschaften, die die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllen, werden als nicht geeignet vom Verfahren ausgeschlossen |
| m) Angabe der Zuschlagskriterien: | |
| Der niedrigste Preis | Nein |
| Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien: | 1 Preis (40%), 2 Vorgehenskonzept gemäß Bewertungsmatrix (22,5%), 3 Methodik gemäß Bewertungsmatrix (22,5%), 4 Projektteam und Referenzen des Projektteams (15%) |
| n) Sonstiges: | |
| 1. Der Auftraggeber (nachfolgend auch AG genannt) unterliegt bei dieser Vergabe nicht der Unterschwellenvergabe-verordnung (UVgO) und der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A). Den Unterlagen zur Veröffentlichung liegt eine Datei mit allgemeinen Verfahrenshinweisen zum vorliegenden Vergabeverfahren (Allgemeine Verfahrenshinweise BerlBG) bei. Die dort enthaltenen Informationen beschreiben das Verfahren und die Besonderheiten, die zu beachten sind. Darüber hinaus stellt der AG eine Checkliste zur Verfügung, aus der die einzureichenden Unterlagen zusätzlich hervorgehen. 2. Durch diese Bekanntmachung erhalten interessierte Unternehmen die Möglichkeit, ein Angebot abzugeben und ihre entsprechende Eignung darzulegen. 3. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt, bei Widersprüchen zwischen dem Text der veröffentlichten Auftragsbekanntmachung auf der Vergabeplattform und Veröffentlichungen in anderen Bekanntmachungsmedien oder diese Unterlagen, ist der auf der Vergabeplattform veröffentlichte Text maßgeblich. 4. Sämtliche Unterlagen zu diesem Vergabeverfahren sind direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter dem nachfolgend angegebenen Link (siehe "Auftragsunterlagen" unter der URL https://vergabekooperation.berlin, nachfolgend "Vergabeplattform" genannt) abrufbar. Auch alle weiteren Informationen wie Änderungen der Vergabeunterlagen oder sonstige verfahrensrelevante Informationen werden ebenfalls unter vorgenanntem Link zum Download zur Verfügung gestellt. Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich auf der Vergabeplattform unter der vorliegenden Vergabe zu registrieren, damit sie über Änderungen des Vergabeverfahrens benachrichtigt werden. Ohne entsprechende Registrierung erfolgt keine Benachrichtigung. 5. Bieterfragen sind ausschließlich als Bieternachrichten über die Vergabeplattform (unter vorgenanntem Link) einzureichen (nicht per E-Mail). Das betreffende Dokument und Ziffer, auf die sich die Bieterfrage bezieht, ist zu be-nennen. 6. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die mind. 6 Kalendertage vor der in der Bekanntmachung (Veröffentlichung) genannten Angebotsfrist an die bezeichnete Stelle (siehe a ) unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform eingegangen sind. Mündliche Anfragen und Anfragen per Mail, Fax oder Post werden nicht beantwortet. Der AG behält sich vor, verspätete Fragen nicht zu beantworten. 7. Der AG wird etwaige Änderungen, zusätzliche Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bietern zum Angebot sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Vergabeplattform veröffentlichen. 8. Die Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formular explizit abweichend geregelt, die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen abgeben und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühre Bewerbungen/ Angebote ist nicht ausreichend. 9.. Die unter l) " Unterlagen zur Beurteilung der Eignung" benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer BiGe von jedem Mitglied der BiGe in einem gesonderten Formular "Eigenerklärung zur Eignung BerlBG" vorzulegen. 10. Sofern zur Ausführung der im Angebot enthaltenen Leistungen Unterauftragnehmer/Nachunternehmer vorgesehen sind, ist das Formblatt "Verzeichnis Unterauftrag-/Nachunternehmerleistung" einzureichen. 11. Folgende Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen: - Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden 12. Das Angebot muss fristgemäß, also vor Ablauf der Angebotsfrist (siehe. i) Angebots-/Bindefrist über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden. 13. Erläuterung zum Ablauf: Der AG prüft die eingegangenen Angebote anhand der bekanntgemachten Eignungs- und Zuschlagskriterien. 14. Nachforderung Unterlagen Der AG behält sich unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die /Bieter / Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollstän-dige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss. 15. Der AN hat gem. Frauenförderverordnung während des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten. Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur Frauenförderung i. S. d. Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt hierzu ein Formular "Frauenförderbogen" zur Verfügung. 16. Der AN hat die im Supplier Code of Conduct niedergelegten menschenrechtsbezogenen und umweltbezogenen Erwartungen bei der Ausführung des vertragsgegenständlichen Auftrags einzuhalten und diese Erwartungen entsprechend entlang der Lieferkette des vertragsgegenständlichen Auftrags angemessen zu adressieren. | |



