Bekanntmachung
Beschaffung und Einführung einer digitalen Lösung für E-Procurement-Prozesse IIC-2026-0063
| Vertragspartei und Dienstleister | |
| Beschaffer | Offizielle Bezeichnung: Freie Universität Berlin Identifikationsnummer: DE 811304768 Internet-Adresse (URL): https://www.fu-berlin.de Postanschrift: Thielallee 38 Postleitzahl / Ort: 14195 Berlin NUTS-3-Code: DE300 Land: Deutschland Kontaktstelle: Referat II C - Zentraler Einkauf E-Mail: vergabe@fu-berlin.de Telefon: +493083853314 Art des öffentlichen Auftraggebers: Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Bildung Beschafferprofil (URL): https://vergabekooperation.berlin |
| Federführendes Mitglied: Ja Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein |
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| Verfahren | |
| Zweck | |
| Rechtsgrundlage | Richtlinie 2014/24/EU |
| Beschreibung | Interne Kennung: IIC-2026-0063 Titel: Beschaffung und Einführung einer digitalen Lösung für E-Procurement-Prozesse Beschreibung: Bereitstellung, Einführung und Betrieb einer E-Procurement-Lösung einschließlich ERP-Anbindung, Migration, Schulung, Support und Weiterentwicklung. Art des Auftrags: Lieferungen |
| Umfang der Auftragsvergabe | |
| Hauptklassifizierung (CPV-Code) | |
| CPV-Code Hauptteil: 48490000-9 | |
| Erfüllungsort | Postanschrift: Thielallee 38 Postleitzahl / Ort: 14195 Berlin NUTS-3-Code: DE300 Land: Deutschland |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Grundlage für den Ausschluss | Bekanntmachung |
| Ausschlussgründe |
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren Beschreibung: Für alle Ausschlussgründe gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen in der Regel durch Eigenerklärungen nachweisen. Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung Beschreibung: siehe oben Grund: Bildung krimineller Vereinigungen Beschreibung: siehe oben Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen Beschreibung: siehe oben Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: siehe oben Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung Beschreibung: siehe oben Grund: Betrug oder Subventionsbetrug Beschreibung: siehe oben Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung Beschreibung: siehe oben Grund: Zahlungsunfähigkeit Beschreibung: siehe oben Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: siehe oben Grund: Insolvenz Beschreibung: siehe oben Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens Beschreibung: siehe oben Grund: Interessenkonflikt Beschreibung: siehe oben Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung Beschreibung: siehe oben Grund: Schwere Verfehlung Beschreibung: siehe oben Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags Beschreibung: siehe oben Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen Beschreibung: siehe oben Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen Beschreibung: siehe oben Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit Beschreibung: siehe oben Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben Beschreibung: siehe oben Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen Beschreibung: siehe oben |
| Grenzübergreifende Rechtsvorschriften | Beschreibung: Nicht zutreffend |
| Einzelheiten zum Verfahrenstyp | |
| Verfahrensart | Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb |
| Zusätzliche Informationen | Zusätzliche Informationen: 1. Mit dem Teilnahmeantrag einzureichende Unterlagen zur Eignungsprüfung: - Teilnahmeantrag - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen VgV, Wirt-124 EU - BVB und Erklärung zur Frauenförderung (Teil A), Wirt-2141 - Eigenerklärung Unteraufträge/Eignungsleihe, Wirt-235 - Verpflichtungserklärung, Wirt-236 (falls zutreffend) - Eigenerklärung der Bieter- und Bewerbergemeinschaft, Wirt-238 - Bieterangaben Wettbewerbsregister, Wirt-3293 Weitere mit dem Teilnahmeantrag einzureichende Unterlagen: - Eigenerklärung zu den Mindestanforderungen an den Leistungsgegenstand - Ausführliche Referenzbeschreibung (Mindestanforderungen an die Referenzen und Angaben gem. Bekanntmachungstext) 2. Folgende Dokumente müssen mit Abgabe des Angebots nicht eingereicht werden, sie gelten mit Abgabe des signierten elektronischen Angebots als gelesen und akzeptiert: - Einhaltung restriktiver Maßnahmen, Wirt-124.1 - BVB zum Mindeststundenentgelt und zur Tariftreue - (Teil A), Wirt 214.1 - BVB Schutzklausel bei Leistungen von Beratungs- und Schulungsunternehmen, Wirt-2142 - BVB zur Verhinderung von Benachteiligungen (Teil A), Wirt- 2143 - BVB über Kontrollen und Sanktionen nach BerlAVG (Teil B), Wirt-2144 - BVB über Umweltschutzanforderungen (Teil A), Wirt-2145 - Sicherheitsrichtlinie für Auftragnehmer - Zusätzliche Vertragsbedingungen der Freien Universität Berlin 3. Die Bieter/Bietergemeinschaften haben zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen und kostenfrei über die Vergabeplattform https://vergabekooperation.berlin abrufbaren Formblätter für die Erstellung ihres Angebots zu verwenden. Angebote, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden vom Verfahren ausgeschlossen. 4. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern. 5. Auskünfte werden nur nach Anforderung in Textform, die auf der projektbezogenen Internet-Plattform zu diesem Verfahren https://vergabekooperation.berlin erfolgen muss, erteilt. Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bieter geboten, an gleicher Stelle veröffentlicht. 6. Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach - sei es als Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft oder Unterauftragnehmer - an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bieter/Bietergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt ist, führen. 7. Für die Teilnahme am Verfahren wird keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird. 8. Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekanntwerdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Angebots erklärt der Bieter sich hiermit einverstanden. 9. Bei technischen Problemen bei der Angebotserstellung und/oder Registrierung/Anmeldung wenden Sie sich bitte ausschließlich an den Technischen Support der Vergabeplattform "Vergabekooperation Berlin" Bei technischen Problemen: Technische Support-Hotline Tel.: +49 (0)931 7304621 Mo-Fr 09:00 bis 17:00 Uhr Hinweis! Die Vergabestelle kann Sie in diesen Fällen nicht unterstützen. |
| Beschaffungsinformationen (allgemein) | |
| Vergabeverfahren | |
| Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...) | |
| Bedingungen der Auktion | Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein |
| Auftragsvergabeverfahren | Rahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung |
| Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem | |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Quelle der Eignungskriterien | Bekanntmachung |
| Eignungskriterien |
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung: Referenzen des Bewerbers (Kombination aus Ausschlusskriterium und qualitativer Bewertung) A. Mindestanforderungen an die Referenzen (Ausschlusskriterien): Der Bewerber hat zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit geeignete Referenzprojekte aus den letzten fünf (5) Jahren einzureichen. Insgesamt müssen die eingereichten Referenzen zwingend alle folgenden drei Fachanforderungen abdecken (Hinweis: Es kann ein einziges Referenzprojekt eingereicht werden, sofern dieses alle drei Anforderungen gleichzeitig erfüllt. Alternativ können bis zu 3 verschiedene Referenzprojekte eingereicht werden, die die Anforderungen in Summe abdecken): • SAP PSM- & MM-Integration: Mindestens ein Referenzprojekt mit erfolgreicher bidirektionaler Anbindung an ein SAP-ERP-System unter aktiver Nutzung der Module SAP MM sowie SAP PSM (Public Sector Management) inklusive automatisierter Budget- und Verfügbarkeitsprüfung vor Bestellauslösung. • Kataloganbindung (OCI): Mindestens ein Referenzprojekt mit erfolgreicher Anbindung externer Katalogsysteme über die OCI-Schnittstelle (Open Catalog Interface oder cXML). B. Ergänzende Eignungsbewertung (Punktevergabe): • Öffentlicher Sektor / Hochschulkontext: Mindestens ein Referenzprojekt im öffentlichen Sektor, bei Hochschulen oder Forschungseinrichtungen mit komplexer Budget- und Kontierungslogik (z.B. Drittmittel, Fonds, Finanzstellen, PSP-Elemente) • Multi-Mandanten-Erfahrung: Sofern nachgewiesen wird, dass eine oder mehrere der eingereichten Referenzen als Multi-Mandanten- bzw. Verbundlösung für mehrere rechtlich eigenständige Organisationen umgesetzt wurden, wird dies im Rahmen der Eignungsprüfung positiv bewertet. • Multi-Mandanten-Erfahrung: Sofern nachgewiesen wird, dass eine oder mehrere der eingereichten Referenzen als Multi-Mandanten- bzw. Verbundlösung für mehrere rechtlich eigenständige Organisationen umgesetzt wurden, wird dies im Rahmen der Eignungsprüfung positiv bewertet. • Lösungsarchitektur und Standardabdeckung: Für die eingereichten Referenzprojekte hat der Bewerber ergänzend darzustellen, wie die jeweilige E-Procurement-Lösung architektonisch umgesetzt wurde und in welchem Umfang die erforderlichen Funktionalitäten durch Standardsoftware abgedeckt wurden bzw. Customizing oder Erweiterungsentwicklungen erforderlich waren. Die Angaben werden im Rahmen der qualitativen Eignungsbewertung hinsichtlich der nachgewiesenen Erfahrung des Bewerbers mit einer möglichst hohen Standardabdeckung und einem angemessenen Einsatz von Customizing bzw. Erweiterungsentwicklungen berücksichtigt. • Betriebs- und Hostingmodell: Für die eingereichten Referenzprojekte hat der Bewerber das jeweils realisierte Betriebs- und Hostingmodell (z. B. SaaS, Public/Private Cloud, Hybrid oder On-Premises) darzustellen. Die Angaben werden im Rahmen der qualitativen Eignungsbewertung hinsichtlich der nachgewiesenen Erfahrung des Bewerbers mit geeigneten Betriebs- und Hostingmodellen berücksichtigt. • Integrations- und Schnittstellenmodell: Für die eingereichten Referenzprojekte hat der Bewerber das jeweils realisierte Integrations- und Schnittstellenmodell, insbesondere die Anbindung an bestehende ERP- bzw. SAP-Systeme, darzustellen. Die Angaben werden im Rahmen der qualitativen Eignungsbewertung hinsichtlich der nachgewiesenen Erfahrung des Bewerbers mit komplexen Integrations- und Schnittstellenarchitekturen berücksichtigt. Der Umfang der ergänzenden Darstellung soll insgesamt fünf (5) DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Die Darstellung ist auf die tatsächlich realisierten Referenzprojekte zu beziehen. Eine Darstellung einer für den Auftraggeber vorgesehenen oder hypothetischen zukünftigen Lösung ist nicht Gegenstand der Eignungsbewertung. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Nein |
| Vorgehen zur Teilnehmerauswahl | Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Ja Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4 Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 |
| Zuschlag auf das Erstangebot | Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor: Ja |
| Weitere Bedingungen zur Qualifizierung | Nachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen. Zusätzliche Informationen: Unterlagen können nach Maßgabe des § 56 VgV nachgefordert werden. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht. Eine nachträgliche inhaltliche Verbesserung des Teilnahmeantrags ist ausgeschlossen. |
| Vorbehaltene Auftragsvergabe | Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein |
| Nebenangebote | Nebenangebote sind zulässig: Nein |
| Regelmäßig wiederkehrende Leistungen | |
| Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein |
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| Anforderungen für die Ausführung des Auftrags | |
| Reservierte Vertragsdurchführung | Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein |
| Leistungsbedingungen | Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: |
| eRechnung | Elektronische Rechnungsstellung: Ja |
| Anforderungen | Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich |
| Verfahren nach der Vergabe | Aufträge werden elektronisch erteilt: Nein Zahlungen werden elektronisch geleistet: Nein |
| Organisation, die Angebote entgegennimmt | oben genannte Kontaktstelle |
| Informationen zur Einreichung | |
| Fristen | |
| Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 20.11.2026 Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 05.11.2026 11:00 Uhr |
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| Sprachen der Einreichung | Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU |
| Öffnung der Angebote | |
| -ENTFÄLLT- | |
| Einreichungsmethode | Elektronische Einreichung zulässig: Ja Adresse für die Einreichung (URL): https://vergabekooperation.berlin/ |
| Auftragsunterlagen | Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19ff610e76f-2f96e2e495149bf9
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU |
| Ad-hoc-Kommunikationskanal | |
| Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstellt | oben genannte Kontaktstelle |
| Überprüfung | |
| Fristen für Nachprüfungsverfahren | Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB). |
| Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren | Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin Identifikationsnummer: DE296830277 Internet-Adresse (URL): http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/ Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105 Postleitzahl / Ort: 10825 Berlin NUTS-3-Code: DE300 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de Telefon: +49 3090138316 Fax.: +49 3090137613 |
| Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt | Offizielle Bezeichnung: Freie Universität Berlin Identifikationsnummer: 11-2000027000-18 Internet-Adresse: (URL) https://www.fu-berlin.de Postanschrift: Thielallee 38 Postleitzahl / Ort: 14195 Berlin NUTS-3-Code: DE300 Land: Deutschland E-Mail: vergabe@fu-berlin.de Telefon: +49 3083853314 Fax.: +49 30838453314 |
| Schlichtungsstelle | |
| Beschaffungsinformationen (speziell) | |
| Vergabeverfahren | |
| Beschreibung der Beschaffung | Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist die Bereitstellung, Einführung und der Betrieb einer digitalen Lösung für E-Procurement-Prozesse. Die Lösung soll dezentrale Bedarfsanforderungs-, Bestell- und Freigabeprozesse sowie Funktionen des zentralen Einkaufs einschließlich des Kontraktmanagements abbilden. Die Lösung muss bis zu drei rechtlich selbstständige Organisationen mit jeweils eigenen Organisationsstrukturen, Berechtigungen, Freigabeworkflows und ERP-Anbindungen unterstützen. Darüber hinaus ist eine Schnittstelle zu einem gemeinsam genutzten Produkt- und Lieferantenkatalog vorzusehen. Zum Leistungsumfang gehören insbesondere Konzeption, Konfiguration, Implementierung, Datenmigration, Schnittstellenanbindung, Inbetriebnahme, Schulung, Support und laufende Weiterentwicklung der Lösung. *************************************************************************** Zwingende Mindestanforderungen an den Leistungsgegenstand: Der Bewerber muss mit der Abgabe des Teilnahmeantrags verbindlich erklären, dass die vom Bewerber für die Auftragsausführung vorgesehene E-Procurement-Gesamtlösung sowie das zugrunde liegende Betriebs- und Bereitstellungsmodell technisch, funktional und organisatorisch dazu ausgelegt sind, sowohl das Grundszenario sowie die für eine optionale Beauftragung vorgesehenen Erweiterungsszenarien unterstützen zu können. • Grundszenario (Freie Universität Berlin): Vollständige funktionale Ablösung des bestehenden SAP SRM Server-Systems (Extended Classic Scenario) inklusive der Abbildung der operativen Einkäuferfunktionen und komplexer Freigabestrukturen. • Optionale Szenarien (Humboldt-Universität zu Berlin & Technische Universität Berlin): Echte Multi-Mandantenfähigkeit zur Ermöglichung eines zeitgleichen oder gestaffelten Betriebs mehrerer rechtlich eigenständiger Hochschulen mit strikt getrennten Datenräumen, Regelwerken und Rollenkonzepten. • Systemintegration (Hybride SAP-Landschaft): Zukunftsfähige und flexible bidirektionale Anbindung an SAP R/3 ERP sowie SAP S/4HANA unter Berücksichtigung von SAP PSM (Public Sector Management) für automatisierte Budget- und Verfügbarkeitsprüfungen. Hierzu ist die vom Auftraggeber bereitgestellte Eigenerklärung vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Die Erfüllung der Mindestanforderungen ist nicht Gegenstand der Auswahlentscheidung nach § 51 VgV. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt unter denjenigen Bewerbern, die sowohl die geforderten Eignungsvoraussetzungen als auch die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllen, ausschließlich anhand der bekanntgemachten Eignungskriterien. |
| Umfang der Auftragsvergabe | Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Nein |
| Art der Auftragsvergabe | Art der strategischen Beschaffung: |
| Erfüllungsort | |
| Geschätzte Laufzeit |
Sonstige Angaben zur Dauer: Unbegrenzt |
| Verlängerungen und Optionen | Beschreibung der Optionen: Optional können zusätzliche Lizenzen, Module, Schnittstellen sowie Beratungs-, Schulungs-, Support- und Weiterentwicklungsleistungen zu den vertraglich festgelegten Konditionen beauftragt werden. Ein Anspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Darüber hinaus sind die Humboldt-Universität zu Berlin und die Technische Universität Berlin berechtigt, dem Vertrag während seiner Laufzeit jeweils eigenständig beizutreten. Der Beitritt ist optional; eine Verpflichtung zur Inanspruchnahme besteht nicht. Die Beitrittsoption umfasst insbesondere die Bereitstellung und Einführung der ausgeschriebenen E-Procurement-Lösung, die mandantenspezifische Konfiguration, die Anbindung des jeweiligen ERP-Systems, erforderliche Migrations-, Schulungs- und Einführungsleistungen sowie den anschließenden Betrieb, Support und die Weiterentwicklung zu den vertraglich festgelegten Konditionen. Der Beitritt erfolgt durch schriftliche Erklärung der jeweiligen Hochschule und den Abschluss einer entsprechenden Beitrittsvereinbarung mit dem Auftragnehmer. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Ausübung der Option besteht nicht. |
| Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen | Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja |
| Verwendung von EU-Mitteln | Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein |
| Zusätzliche Informationen | |
| Bedingungen für die Einreichung eines Angebots | |
| Zuschlagskriterien | Qualitätskriterium Projektmethodik, Umsetzbarkeit im vorgesehenen Zeitfenster & Pilotierungskonzept, Beschreibung: Plausibilität des Termin- und Einführungsplans zur Einhaltung des Go-Live am 01.11.2027 (ab Kick-off im Januar 2027), Qualität des Risikomanagements für den Parallelbetrieb sowie Durchführbarkeit des Pilotbetriebs., Gewichtung: 10,00 Nutzerfreundlichkeit und Ergonomie (Usability / UX), Beschreibung: Intuitive Bedienbarkeit der Benutzeroberfläche für Gelegenheitsanforderer, Barrierefreiheit, Übersichtlichkeit des Warenkorbs und Transparenz im Genehmigungsstatus., Gewichtung: 15,00 Kompetenz und Erfahrung des Projektteams, Beschreibung: Qualifikation und Branchenerfahrung der benannten Berater und Entwickler in Hochschul- oder öffentlichen ERP-Projekten., Gewichtung: 10,00 Erfüllungsgrad der funktionalen und technischen Anforderungen, Beschreibung: Abdeckungsgrad des Referenzprozesses im Standard (u. a. 25.000 € BANF-Ausschleusung, PPOMA-Ersatzlogik, preisanfragegestützte Prozesse) sowie Qualität der Schnittstellenarchitektur., Gewichtung: 15,00 Kostenkriterium Gesamtkosten (TCO), Beschreibung: Gesamtbetriebskosten (TCO) bestehend aus Implementierungsaufwand, Lizenzen-Gebühren, Betrieb, Wartung und Support, Kosten des jeweiligen Betriebsmodells., Gewichtung: 50,00 |
| Informationen über die Anwendbarkeit von EED | EED anwendbar: Nein |
| Elektronischer Katalog | Elektronischer Katalog: Nein |
| Informationen zur Richtlinie über saubere Fahrzeuge | Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein |



