Bekanntmachung
Konzeption und Durchführung eines Qualifizierungs- und Professionalisierungsprogramms für Projektleitungen und PMO TI.ES-IE-B-0563-2026
| Vergabenr. | TI.ES-IE-B-0563-2026 |
| a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle, zuschlagserteilende Stelle sowie die Stelle zur Einreichung der Angebote: | |
| Name und Anschrift: | Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Anstalt des öffentlichen Rechts Bereich Einkauf/Materialwirtschaft Holzmarktstr. 15-17 10179 Berlin |
| Internet-Adresse: | |
| Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. | |
| Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind: | Siehe oben |
| Zuschlagserteilende Stelle: | Siehe oben |
| b) Art der Vergabe: | |
| Verfahrensart: | Nichtförmliches Verfahren |
| c) Angebote können abgegeben werden: | |
| elektronisch in Textform | |
| d) Art und Umfang, sowie Ort der Leistung: | |
| Leistung | Konzeption und Durchführung eines Qualifizierungs- und Professionalisierungsprogramms für Projektleitungen und PMO |
| Menge und Umfang | Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: die Konzeption eines BVG-spezifischen Qualifizierungsprogramms, die Entwicklung von Schulungsunterlagen, Fallstudien und Transferaufgaben, die Durchführung von insgesamt fünf Modulen mit einem Gesamtumfang von je zwölf Präsenztagen, die Qualifizierung von rund 100 Teilnehmenden (ca. 60 Projektleitungen und 40 PMO-Mitarbeitende), die Durchführung von Lernerfolgskontrollen und Evaluationen, die Erstellung und Bereitstellung vollständig nutzbarer Schulungsunterlagen einschließlich Trainerleitfäden, die Befähigung interner Multiplikatoren im Rahmen eines Train-the-Trainer-Ansatzes, die Übertragung der vereinbarten Nutzungsrechte zur nachhaltigen internen Weiterführung des Programms. Der Vertrag läuft von Zuschlagserteilung bis zum 31.12.2027. |
| Ort der Leistung: | Berlin |
| e) Aufteilung der Leistung in Lose: | |
| Vergabe in Losen: | Nein |
| f) Nebenangebote und Änderungsvorschläge | |
| Nebenangebote sind nicht zugelassen | |
| g) etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: | |
| Beginn der Ausführungsfrist | 09.12.2026 |
| Ende der Ausführungsfrist | 31.12.2027 |
| Bemerkung zur Lieferfrist | |
| h) Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt, sowie der Tag, bis zu dem sie bei ihr angefordert werden können: | |
| Siehe a), zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle | |
| Anforderung bis spätestens: | |
| Ggf. Anforderung digitaler Vergabeunterlagen unter: | |
| Anschrift der Stelle, bei der die Vergabeunterlagen eingesehen werden können: | |
| i) Angebots- und Bindefrist: | |
| Ablauf der Angebotsfrist: | 06.11.2026 13:00 |
| Ablauf der Bindefrist: | 30.12.2026 |
| j) Höhe der etwa geforderten Sicherheitsleistungen: | |
| k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: | |
| siehe Vergabeunterlagen | |
| l) Unterlagen zur Eignungsprüfung: | |
| Liste der vorzulegenden Unterlagen: | Es sind die "Allgemeinen Verfahrenshinweise" zu den nachstehenden Nachweisen /Erklärungen Unternehmen zu beachten Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe analog nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung") nachweisen. Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von dem /Bietern (der Begriff Bieter wird als Synonym auch für Bieter-/Bietergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunter-nehmern (NU) und eignungsleihgebenden Unter-nehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bietern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bieter auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bewerber-/ Bieterunternehmens mit Firmennamen und Anschrift. 2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der analog §§ 123, 124 GWB aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. 3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. 4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen 8. Auf Anforderung des AG: Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist. Bieter/ -/Bietergemeinschaften werden als fachlich geeignet angesehen, wenn sie die folgenden Eigenschaften erfüllen: Erfahrungen mit/in: Projekte, die folgende Merkmale aufweisen: Konzeption und Durchführung von Qualifizierungen für Projektleitungen, PMO oder Projektsteuerung im Infrastruktur-, Bau- oder öffentlichen Auftraggeber Umfeld. Nachgewiesene Erfahrung mit Projektmanagementmethoden nach DIN 69901 oder einem gleichwertigen Projektmanagementstandard. Nachgewiesene Erfahrung mit HOAI- und VOB-geprägten Infrastruktur- oder Bauprojekten, technische Großprojekte, Anlagenbau oder vergleichbare projektorientierte Organisationen Zum Nachweis hat der Bieter/ Bietergemeinschaften mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen zu benennen, die in den letzten 5 Geschäftsjahren erbracht wurden. Geschäftsjahr ist nicht zwingend gleichzusetzen mit Kalenderjahr, da es auch unterjährig enden kann. Vergleichbare Leistungen sind solche, die einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters/der Bietergemeinschaften für die ausgeschriebene Leistung zulassen. Es müssen mindestens folgende Angaben für jedes Referenzprojekt gemacht werden: a. Name und Adresse des Referenzgebers; Benennung einer Ansprechperson beim Referenzgeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse b. Zeitraum der Leistungserbringung c. Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistung Bei Angabe von mehreren Referenzprojekten ist die in der Eigenerklärung beigelegte Tabelle zu duplizieren. Für die Angaben ist das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" zu verwenden, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, und mit dem Angebot einzureichen. Bieter/Bietergemeinschaften, die die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllen, werden als nicht geeignet vom Verfahren ausgeschlossen. Die Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formular explizit abweichend geregelt, die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen abgeben und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/ Angebote ist nicht ausreichend. |
| m) Angabe der Zuschlagskriterien: | |
| Der niedrigste Preis | Nein |
| Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien: | 1 Preis (30%), 2 Didaktik, Praxistransfer und Fallstudiendesign (15%), 3 Qualifikation und Erfahrung des eingesetzten Teams: siehe Punkt. 7.2 der Leistun (15%), 4 Qualität des Fach- und Durchführungskonzepts (30%), 5 Angebotsdarstellung (10%) |
| n) Sonstiges: | |
| 1. Der Auftraggeber (nachfolgend auch AG genannt) unterliegt bei dieser Vergabe nicht der Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) und der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A). Den Unterlagen zur Veröffentlichung liegt eine Datei mit allgemeinen Verfahrenshinweisen zum vorliegenden Vergabeverfahren (Allgemeine Verfahrenshinweise BerlBG) bei. Die dort enthaltenen Informationen beschreiben das Verfahren und die Besonderheiten, die zu beachten sind. Darüber hinaus stellt der AG eine Checkliste zur Verfügung, aus der die einzureichenden Unterlagen zusätzlich hervorgehen. 2. Durch diese Bekanntmachung erhalten interessierte Unternehmen die Möglichkeit, ein Angebot abzugeben und ihre entsprechende Eignung darzulegen. 3. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt, bei Widersprüchen zwischen dem Text der veröffentlichten Auftragsbekanntmachung auf der Vergabeplattform und Veröffentlichungen in anderen Bekanntmachungsmedien oder diese Unterlagen, ist der auf der Vergabeplattform veröffentlichte Text maßgeblich. 4. Sämtliche Unterlagen zu diesem Vergabeverfahren sind direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter dem nachfolgend angegebenen Link (siehe "Auftragsunterlagen" unter der URL https://vergabekooperation.berlin, nachfolgend "Vergabeplattform" genannt) abrufbar. Auch alle weiteren Informationen wie Änderungen der Vergabeunterlagen oder sonstige verfahrensrelevante Informationen werden ebenfalls unter vorgenanntem Link zum Download zur Verfügung gestellt. Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich auf der Vergabeplattform unter der vorliegenden Vergabe zu registrieren, damit sie über Änderungen des Vergabeverfahrens benachrichtigt werden. Ohne entsprechende Registrierung erfolgt keine Benachrichtigung. 5. Bieterfragen sind ausschließlich als Bieternachrichten über die Vergabeplattform (unter vorgenanntem Link) einzureichen (nicht per E-Mail). Das betreffende Dokument und Ziffer, auf die sich die Bieterfrage bezieht, ist zu benennen. 6. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die mind. 3 Kalendertage vor der in der Bekanntmachung (Veröffentlichung) genannten Angebotsfrist an die bezeichnete Stelle (siehe a ) unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform eingegangen sind. Mündliche Anfragen und Anfragen per Mail, Fax oder Post werden nicht beantwortet. Der AG behält sich vor, verspätete Fragen nicht zu beantworten. 7. Der AG wird etwaige Änderungen, zusätzliche Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bietern zum Angebot sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Vergabeplattform veröffentlichen. 8. Die Bieter müssen, soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formular explizit abweichend geregelt, die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen abgeben und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/ Angebote ist nicht ausreichend. 9.. Die unter l) " Unterlagen zur Beurteilung der Eignung" benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer BiGe von jedem Mitglied der BiGe in einem gesonderten Formular "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. 10. Sofern zur Ausführung der im Angebot enthaltenen Leistungen Unterauftragnehmer/Nachunternehmer vorgesehen sind, ist das Formblatt "Verzeichnis Unterauftrag-/Nachunternehmerleistung" einzureichen. 11. Folgende Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen: a) Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden 12. Das Angebot muss fristgemäß, also vor Ablauf der Angebotsfrist (siehe. i) Angebots-/Bindefrist über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden. 13. Erläuterung zum Ablauf: Der AG prüft die eingegangenen Angebote anhand der bekanntgemachten Eignungs- und Zuschlagskriterien. 14. Bei mehr als 3 Angeboten, wird der AG den Bieterkreis dergestalt reduzieren, dass nur die 3 besten Erstangebote gemäß den mitgeteilten Bewertungs- und Zuschlagskriterien zur Verhandlung eingeladen werden. Die BVG plant, Angebotspräsentationen voraussichtlich am 16. und 17.11.2026, online per Teams, durchzuführen. Bitte planen Sie für die Präsentation und Fragen ca. 60 Minuten ein. 15. Nachforderung Unterlagen Der AG behält sich unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die /Bieter / Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss. 16. Der AN hat gem. Frauenförderverordnung während des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten. Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur Frauenförderung i. S. d. Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt hierzu ein Formular "Frauenförderbogen" zur Verfügung. 17. Der AN hat die im Supplier Code of Conduct niedergelegten menschenrechtsbezogenen und umweltbezogenen Erwartungen bei der Ausführung des vertragsgegenständlichen Auftrags einzuhalten und diese Erwartungen entsprechend entlang der Lieferkette des vertragsgegenständlichen Auftrags angemessen zu adressieren. 18. Soweit Angebotsbestandteile (z. B. Konzepte, Texte, Grafiken, Visualisierungen oder Präsentationen) ganz oder teilweise unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz erstellt wurden, sind diese vom Bieter entsprechend zu kennzeichnen. Unabhängig davon trägt der Bieter die uneingeschränkte Verantwortung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und fachliche Qualität der eingereichten Unterlagen. | |



